„Ein Mann wä­re das i-Tüp­fel­chen zu mei­ne­mGlück!“

Das Neue - - LEBENSFREUDE -

Sie ist hübsch, er­folg­reich und hat ei­ne tol­le Fa­mi­lie. Ju­lia Stem­ber­ger (51) ist die Neue der be­lieb­ten TV-Se­rie „Vor­stadt­wei­ber“. In ih­rem Le­ben scheint so­mit al­so al­les per­fekt! Oder doch nicht?! „Ein Mann wä­re das i-Tüp­fel­chen zu mei­nem Glück“, ge­steht die Wie­ne­rin. Im Ge­spräch mit „das neue“ver­riet die Sing­le-Ma­ma, wer sie in ih­rem Le­ben zum La­chen bringt und mit wel­chen Schwä­chen sie zu kämp­fen hat. Sie sind seit fünf Jah­ren Sing­le. Die „Vor­stadt­wei­ber“de­fi­nie­ren sich über Män­ner – wor­über de­fi­nie­ren Sie sich? Ich de­fi­nie­re mich ganz viel über das, was ich im Le­ben ma­che. Ein ganz we­sent­li­cher

Teil mei­nes Le­bens ist da­bei mei­ne Toch­ter Fan­ny. Sie bringt mich zum La­chen. Was kön­nen Sie noch von Ih­rer Toch­ter ler­nen?

Es macht mir gro­ße Freu­de, wenn mei­ne Toch­ter nach ei­ner Vor­stel­lung zu mir kommt und mit mir dar­über re­det, was ihr ge­fal­len hat oder was nicht. Ich ler­ne von ihr Spon­ta­nei­tät und zwei­tens ei­ne an­de­re Form von Wahr­haf­tig­keit. Ich weiß, dass mei­ne Toch­ter hin­ter je­de Fas­sa­de bli­cken kann. Das heißt, man kann Kin­dern letz­ten En­des nichts vor­ma­chen?

Si­cher kann man Kin­dern et­was vor­ma­chen, ich glau­be aber, es wä­re zu de­ren Nach­teil, weil Kin­der so eng mit Mut­ter und Va­ter sind, dass sie Un­ehr­lich­keit gleich spü­ren. Kann ne­ben Ih­rer Toch­ter auch ein Mann wie­der ei­nen Platz an Ih­rer Sei­te fin­den?

Ich füh­le mich sehr wohl in mei­ner Haut und wenn ich über et­was jam­mern wür­de, dann wä­re das Jam­mern auf höchs­tem Ni­veau. In mei­nem Le­ben könn­te je­doch durch­aus noch ein Mann da­zu­kom­men. In der Se­rie do­mi­nie­ren bei den Da­men Neid, Ver­lust­angst und Lan­ge­wei­le. Was tun Sie ge­gen sol­che Ge­füh­le? Ganz ein­fach: Ich ver­su­che, im­mer auf die Schön­heit des Le­bens zu ach­ten. Und das heißt?

Die­se Ge­füh­le in­ter­es­sie­ren mich nicht sehr. Ich se­he es so: Ab ei­nem ge­wis­sen Al­ter ist es die ei­ge­ne Ent­schei­dung, wie man denkt und lebt. Bei „Vor­stadt­wei­ber“hat je­de Frau ih­re Ge­heim­nis­se und Schwä­chen. Ha­ben Sie ei­ne Schwä­che? Mein Hel­fer­syn­drom ist bei mir in ei­nem Ma­ße aus­ge­prägt, dass ich ler­nen muss, mich in mei­nem Le­ben nicht zu ver­ges­sen. Ich muss ler­nen, auf mich auf­zu­pas­sen. Ich ha­be ge­lernt, mit mir bes­ser um­zu­ge­hen. Wie sieht es mit Lan­ge­wei­le bei Ih­nen aus?

(Lacht) Nein, ich ken­ne kei­ne Lan­ge­wei­le.

Was ist für Sie das Ge­gen­ge­wicht zur vie­len Ar­beit?

Ich schaf­fe mir zu mei­ner ei­ge­nen Ent­span­nung zwi­schen­durch klei­ne In­seln. Für mich ist das ei­ne hei­ße Ba­de­wan­ne oder ein Gang durch den Gar­ten.

Ein un­schlag­ba­res Team! Die Schau­spie­le­rin kann Toch­ter Fan­ny (16) nichts vor­ma­chen. Ihr Le­ben könn­te so per­fekt sein. Es fehlt nur noch der rich­ti­ge Mann an ih­rer Sei­te! Mit Vio­li­nist Chris­ti­an Al­ten­bur­ger (59) war sie zehn Jah­re ver­hei­ra­tet.

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