Ba­si­li­ka­ta – ei­ne ewi­ge Som­mer­lie­be

Sie ist die am we­nigs­ten be­sie­del­te Re­gi­on des Lan­des und gilt im­mer noch als Ge­heim­tipp un­ter Ur­lau­bern

Das Neue - - LEBENSFREUDE -

Zwi­schen Apu­li­en, Kam­pa­ni­en und Ka­la­bri­en ver­zau­bert die­ser ab­ge­schie­de­ne Strei­fen Ita­li­ens mit dich­ten Wäl­dern, schrof­fen Ge­birgs­zü­gen, ver­steck­ten Buch­ten und ei­ner Kü­che, die ur­sprüng­li­cher nicht sein könn­te.

„Die Re­zep­te der Cu­ci­na Rusti­ca wer­den von Ge­ne­ra­ti­on zu Ge­ne­ra­ti­on wei­ter­ge­ge­ben“, er­klärt Ma­ria Gio­v­an­na. Sie be­treibt mit ih­rem Mann Pep­pi­no ei­nen Hof samt Bio-Obst­gar­ten und Mol­ke­rei in Tri­vi­gno, et­wa zwei Au­to­stun­den west­lich von Ba­ri. Ih­ren Gäs­ten ser­viert sie def­ti­ge Ge­rich­te wie Mol­li­ca di Pa­ne – Pas­ta­röhr­chen ge­füllt mit Brot­kru­men, die in Öl, Knob­lauch, Lor­beer und schar­fen Chi­li­scho­ten ge­bra­ten wer­den.

Ei­ne der schöns­ten und ru­higs­ten Buch­ten

Ne­ben dem her­vor­ra­gen­den Es­sen gibt es aber auch ei­ne Men­ge zu ent­de­cken. Die größ­te Se­hens­wür­dig­keit der Ba­si­li­ka­ta ist die in gel­ben Tuff­stein ge­haue­ne Fel­sen­stadt Ma­te­ra. Ih­re Alt­stadt ist ein La­by­rinth aus Gas­sen und Höh­len­woh­nun­gen, die zu den äl­tes­ten Sied­lungs­for­men der Welt zäh­len. Die­se so­ge­nann­ten Sas­si ge­hö­ren heu­te zum UNESCO-Wel­ter­be. Von dort ist es nicht weit zum Golf von Po­li­cas­tro na­he Ma­ra­tea.

Die Küs­te am Tyr­rhe­ni­schen Meer ge­hört zu den schöns­ten Ita­li­ens. Klei­ne Buch­ten schmie­gen sich zwi­schen zer­klüf­te­te Fel­sen, auf de­nen sich Myr­te und Gins­ter sanft im Wind wie­gen. Tür­kis­far­ben glit­zert das Was­ser im Son­nen­licht. So en­det ein per­fek­ter Tag.

Ein Küs­ten­ab­schnitt zum Träu­men: Am Golf von Po­li­cas­tro grenzt die Ba­si­li­ka­ta an das Tyr­rhe­ni­sche Meer.

Die Küs­te per Schiff ent­de­cken: Von Mai bis Mit­te Ok­to­ber fin­den ab Por­to Ma­ra­tea or­ga­ni­sier­te Boots­aus­flü­ge statt.

Vie­le Re­stau­rant-Be­sit­zer von Hand her. stel­len ih­re Pas­ta

Die Fi­scher im Golf vom Po­li­cas­tro sind stolz auf ih­re Re­gi­on.

Wenn die Son­ne un­ter­geht, er­strahlt die Alt­stadt von Ma­te­ra in gol­de­nem Licht.

Die le­ckers­ten Pa­ni­ni wer­den auf der Piaz­za Bu­raglia in Ma­ra­tea ser­viert.

Von Grün um­ge­ben: Das Dorf Mar­si­co Nuo­vo in Po­ten­za.

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