Wie nur zehn Mi­nu­ten Ent­span­nung ge­sund hal­ten

Schlie­ßen Sie kurz die Au­gen und leh­nen Sie sich zu­rück – be­reits solch ei­ne klei­ne Aus­zeit stei­gert die Leis­tungs­fä­hig­keit und stärkt ne­ben­bei auch das Im­mun­sys­tem

Das Neue - - MEDIZIN -

Ein klei­nes Ni­cker­chen ist nur ­et­was für Rent­ner? Weit ge­fehlt! Der kur­ze Schlaf zwi­schen­durch wirkt wie ein na­tür­li­ches Auf­putsch­mit­tel, Glück­lich­ma­cher und Ge­hirn­Boos­ter – in je­dem Al­ter. Aus­tra­li­sche For­scher fan­den kürz­lich her­aus: Op­ti­mal ist ein zehn­mi­nü­ti­ger Po­wer­nap (engl. „nap“: Ni­cker­chen). Denn solch ein Mi­ni-Mit­tags­schlaf lässt nicht nur die Mü­dig­keit schlag- ar­tig ­ver­schwin­den, er stei­gert auch deut­lich die Leis­tungs­fä­hig­keit – und das für die nächs­ten zwei St­un­den.

Na­tür­li­cher Ener­gieBoos­ter: Mit­tags­schlaf

Wei­te­re Stu­di­en zei­gen: Wer kur­ze ­Ent­span­nungs­pau­sen – schon zehn Mi­nu­ten rei­chen – in sein Ta­ges­pro­gramm ein­plant, baut nicht nur Stress ab, auch die Mus­keln lo­ckern sich,

und Schmer­zen wer­den ge­lin­dert. Selbst das Im­mun­sys­tem wird ge­stärkt. Der Druck in den Blut­ge­fä­ßen lässt nach, was wie­der­um das Ri­si­ko von Her­zK­reis­lauf-­Er­kran­kun­gen um bis zu zehn Pro­zent re­du­ziert. Wis­sen­schaft­ler konn­ten ­zu­dem be­le­gen, dass Blut­hoch­druck­pa­ti­en­ten we­ni­ger blut­druck­sen­ken­de Mit­tel be­nö­tig­ten, wenn sie mit­tags ein Ni­cker­chen mach­ten.

Es­pres­so da­vor für den dop­pel­ten Fri­sche- Ef­fekt

Für ei­ne er­hol­sa­me Mi­ni-Ent­span­nung soll­ten Sie Ih­re Sin­ne vor­über­ge­hend aus­schal­ten. Ein ab­ge­dun­kel­ter Raum, Ohr­stöp­sel oder lei­se Mu­sik be­ru­hi­gen schnell. Auch klei­ne Ri­tua­le, die nur we­ni­ge Mi­nu­ten dau­ern (sie­he Kas­ten un­ten), sor­gen so­fort für Er­ho­lung im All­tag.

Auch wenn es selt­sam klingt: Wer vor der Aus­zeit ei­ne Tas­se Es­pres­so trinkt, ver­dop­pelt den Wach-­Ef­fekt da­nach. Grund: Der kör­per­ei­ge­ne Mü­de­ma­cher Ade­no­sin wird zwar vom Kof­f­e­in blo­ckiert. Bis die­se Wir­kung ein­tritt, ver­ge­hen je­doch 10 bis 20 Mi­nu­ten – die idea­le Dau­er ei­nes Po­wer­naps. So pro­fi­tie­ren wir von der Ent­span­nung und dem be­le­ben­den Kaf­fee.

Klei­ne Aus­zei­ten bau­en Stress ab und sen­ken so­gar das Ri­si­ko für ei­ne Her­zK­reis­lauf-Er­kran­kung.

Bis Kaf­fee sei­ne Wach­machWir­kung ent­fal­tet, ver­ge­hen 20 Mi­nu­ten – ei­ne gu­te Zeit für ein kur­zes Schläf­chen.

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