Die bes­ten Tricks für ei­nen er­hols amen Schlaf

Vom Spa­zier­gang über das rich­ti­ge Abend­brot bis hin zum Kräu­ter­mix: Die­se Mit­tel hel­fen am ef­fek­tivs­ten, um end­lich bes­ser ein­schla­fen zu kön­nen

Das Neue - - MEDIZIN -

Ein Schlaf­mit­tel, das na­tür­lich hilft und kei­ne Ne­ben­wir­kun­gen hat? das Neue ver­rät die bes­ten Stra­te­gi­en, mit de­nen Sie schnell in ei­nen er­hol­sa­men Schlaf fin­den.

Ent­span­nung bei ei­nem Spa­zier­gang

US-For­scher ha­ben kürz­lich her­aus­ge­fun­den, dass be­reits ein täg­li­cher fünf- bis zehn­mi­nü­ti­ger Auf­ent­halt in der Na­tur die Schlaf­qua­li­tät von über 65-Jäh­ri­gen deut­lich ver­bes­sert. Dem­nach kann al­lein das Be­trach­ten von grü­nen Baum­wip­feln, vor­über­zie­hen­den Wol­ken oder ei­ner ru­hi­gen Was­ser­flä­che den Stoff­wech­sel so­wie den Blut­druck sanft her­un­ter­fah­ren. Der Stres­spe­gel sinkt und der Kör­per stellt sich auf die Pro­duk­ti­on des Schlaf­hor­mons Me­la­to­nin um.

Am bes­ten wirkt der Schlaf­för­de­rer Na­tur, wenn er zu­sätz­lich mit Be­we­gung kom­bi­niert wird. Denn man­geln­de kör­per­li­che Ak­ti­vi­tät im All­tag ge­hört ne­ben ei­nem feh­len­den Ta­gNacht-Rhyth­mus und zu we­nig geis­ti­ger An­stren­gung zu den Haupt­ur­sa­chen für Schlaf­stö­run­gen bei über 60-Jäh­ri­gen. Be­reits ein zehn­mi­nü­ti­ger Spa­zier­gang durch ei­nen Park oder Wald 20 Mi­nu­ten vor dem Zu­bett­ge­hen las­tet den Kör­per aus und ver­sorgt den Or­ga­nis­mus mit aus­rei­chend Sau­er­stoff. Das

stimmt sanft auf die Nacht­ru­he ein und sorgt für ei­nen er­hol­sa­men Schlaf.

Das per­fek­te Mahl: bit­ter und ei­weiß­reich

Vor dem Spa­zier­gang soll­te ein ei­weiß­rei­ches Abend­es­sen auf dem Spei­se­plan ste­hen. Denn Ei­weiß ent­hält den Schlaf­stoff Tryp­to­phan. Der Kör­per kann ihn aber nur dann gut ver­wer­ten, wenn wir da­zu Koh­len­hy­dra­te es­sen: Sie för­dern die Auf­nah­me von Tryp­to­phan und stei­gern so die Schlaf­be­reit­schaft. Ein idea­les Abend­es­sen mit viel Ei­weiß und Koh­len­hy­dra­ten sind et­wa 100 g Fisch mit Kar­tof­feln oder 100 g Ge­flü­gel mit Nu­deln.

Schlaf­för­dernd wir­ken auch Bit­ter­stof­fe im Es­sen: Vor al­lem Ru­co­la, Ar­ti­scho­cken, Ra­dic­chio und En­di­vi­ensa­lat ent­hal­ten viel da­von. Tipp: Ei­ne Por­ti­on be­reits mit­tags es­sen. So ha­ben Ho­möo­pa­thi­sche Mit­tel aus Ex­trak­ten der Ti­ger­li­lie lin­dern in­ne­re Un­ru­he, Angst­zu­stän­de und er­leich­tern das Ein­schla­fen. die Stof­fe ge­nug Zeit, um ih­re Wir­kung zu ent­fal­ten.

Der idea­le Kräu­ter­mix für die Nacht

Sanf­te Hil­fe bie­tet die Na­tu­rapo­the­ke. Ho­möo­pa­thi­sche Kom­plex­mit­tel mit den be­währ­ten Ex­trak­ten aus Trau­ben­sil­ber­ker­ze, Ko­ckelskör­nern, Igna­ti­us­boh­ne, Ti­ger­li­lie, Pas­si­ons­blu­me, Pla­tin, Bal­dri­an, Frau­en­schuh und Zin­ki­so­va­le­ri­a­nat (z. B. in „Calm­va­le­ra“, Apo­the­ke) wir­ken be­ru­hi­gend und schlaf­för­dernd. An­ders als bei ei­ni­gen che­mi­schen Mit­teln be­steht kei­ne Ge­wöh­nungs­ge­fahr. Die na­tür­li­chen Prä­pa­ra­te kön­nen da­her auch län­ger­fris­tig ein­ge­nom­men wer­den

Das Schlaf­zim­mer rich­tig ein­rich­ten

Der Raum ent­schei­det mit, wie wir uns füh­len. Im Schlaf­zim­mer ha­ben Fern­se­her, Com­pu­ter und Te­le­fon nichts zu su­chen. Die Ge­rä­te ge­ben uns das Ge­fühl, im­mer ein­satz­be­reit zu sein – und stö­ren beim Ab­schal­ten.

Zu­dem soll­te der Schlaf­raum ei­ne Tem­pe­ra­tur von 14–18 Grad ha­ben und gut ab­ge­dun­kelt sein. Denn Licht kann den Schlaf be­ein­träch­ti­gen. Auch ein We­cker mit hel­ler An­zei­ge stört.

Um gut ein­zu­schla­fen, soll­te die Raum­tem­pe­ra­tur nicht über 18 Grad lie­gen – lüf­ten Sie am bes­ten in den Abend­stun­den.

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