– die rich­ti­ge Ma­trat­ze für ei­nen kräf­ti­gen Rü­cken

Für Kopf­weh und Rü­cken­pro­ble­me ist oft die fal­sche Schlaf-Un­ter­la­ge ver­ant­wort­lich. Stif­tung Wa­ren­test hat un­ter­sucht, wie Sie die ge­eig­ne­te Ma­trat­ze für sich fin­den

Das Neue - - DIESE WOCHE IN NEUE -

Wa­chen Sie mor­gens häu­fig mit Ver­span­nun­gen und Schmer­zen auf? Das kann dar­an lie­gen, dass Ih­re Ma­trat­ze be­reits durch­ge­le­gen ist. Ex­per­ten emp­feh­len, nach spä­tes­tens acht Jah­ren die SchlafUn­ter­la­ge zu wech­seln.

Schlaf- Un­ter­la­ge pas­send zum Kör­per

Das Wich­tigs­te, was Sie be­ach­ten müs­sen, be­vor Sie ei­ne Ma­trat­ze kau­fen: der ei­ge­ne Kör­per­bau. Denn von ihm hängt ab, ob Sie auf ei­ner Ma­trat­ze gut und ge­sund schla­fen oder nicht.

Nur zwei Fe­der­kern-Ma­trat­zen ha­ben laut Stif­tung Wa­ren­test be­wie­sen, dass sie für je­den Kör­per­bau-Typ in je­der Lie­gePo­si­ti­on gut ge­eig­net sind: die Mus­ter­ring Or­tho­ma­tic Per­fekt TT für ca. 600 Eu­ro und die Schla­raf­fia Vi­va Plus Aqua für et­wa 250 Eu­ro. So­wohl in Rü­cken- wie in Sei­ten­la­ge kön­nen Sie dar­auf ga­ran­tiert ge­sund schla­fen. Al­le an­de­ren Test-Ma­trat­zen sind zu­min­dest für schwe­re Men­schen, die gern auf der Sei­te schla­fen, nur mit Ein­schrän­kun­gen zu emp­feh­len.

Da je­der von uns ein Drit­tel sei­nes Le­bens im Bett ver­schläft, soll­ten Sie sich Zeit neh­men und im Ge­schäft Pro­be lie­gen. Um her­aus­zu­fin­den, zu wel­chem Kör­per­typ Sie ge­hö­ren und wel­che Ma­trat­ze dem­nach am bes­ten für Sie ge­eig­net ist, hat Stif­tung Wa­ren­test die HEIA-Ty­po­lo­gie ent­wi­ckelt:

H-Ty­pen

Da­zu zäh­len gro­ße, schwe­re Men­schen mit schma­lem Ge­säß. Sie brin­gen ihr Ge­wicht im Be­reich der Schul­tern und des Bau­ches auf die Ma­trat­ze. Tipp fürs Pro­be­lie­gen: In Rü­cken­la­ge soll­te die Kör­per­mit­te nicht zu stark ein­sin­ken, in Sei­ten­la­ge soll­te die Ma­trat­ze im Be­cken­und Schul­ter­be­reich aus­rei­chend nach­ge­ben.

E-Ty­pen

Gro­ße, schwe­re Frau­en und Män­ner, bei de­nen die Schul­ter­par­tie, der Bauch und der Be­cken­be­reich in et­wa gleich breit sind. Tipp fürs Pro­be­lie­gen: In Rü­cken­la­ge lie­gen Sie meis­tens be­quem, in Sei­ten­la­ge muss die Ma­trat­ze im Be­reich der Hüf­te stär­ker nach­ge­ben.

I-Ty­pen

Da­mit sind klei­ne­re, re­la­tiv leich­te Frau­en und Män­ner ge­meint. Ihr Kör­per­ge­wicht ver­teilt sich re­la­tiv gleich­mä­ßig, es gibt al­so prak­tisch kei­ne Be­rei­che mit stär­ke­rer Be­las­tung für die Ma­trat­ze. Tipp fürs Pro­be­lie­gen: In Sei­ten­la­ge soll­te die Ma­trat­ze im Be­cken- und Schul­ter­be­reich nur leicht nach­ge­ben.

A-Ty­pen

Un­ab­hän­gig vom Kör­per­ge­wicht ge­hö­ren da­zu Men­schen, de­ren Schul­ter­be­reich deut­lich schma­ler als der Be­cken­be­reich ist. Tipp fürs Pro­be­lie­gen: Mit dem „tie­fen“Schwer­punkt sind fast al­le Ma­trat­zen für Sei­ten­schlä­fer okay. Wich­tig ist, dass sich in Rü­cken­la­ge kein

Hohl­kreuz bil­det.

Aus­ge­schla­fen, er­holt und schmerz­frei star­ten wir am liebs­ten in den Tag.

Las­sen Sie sich gut im Fach-ge­schäft be­ra­ten, be­vor Sie sich ent­schei­den.

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