„Bi­enz­le“kommt nie wie­der nach Hau­se

Er wird rund um die Uhr im Pfle­ge­heim be­treut

Das Neue - - AKTUELL -

Wenn er nicht als „Bi­enz­le“er­mit­tel­te, wan­der­te der Stutt­gar­ter „Tat­ort“-Kom­mis­sar ger­ne auf der Schwä­bi­schen Alb. Das kann Dietz-Wer­ner Steck (80) nicht mehr. Er lebt seit Lan­gem im Pfle­ge­heim. An­fangs hat­te sei­ne Frau Han­na (74) noch Hoff­nung, er wä­re bald wie­der bei ihr. Jetzt muss sie sich ein­ge­ste­hen: „Bi­enz­le“kommt nie wie­der nach Hau­se.

„Wir ha­ben uns da­mit ab­ge­fun­den, dass er nie mehr zu­rück­kommt. Aber es ist auch ir­gend­wo ein gu­tes Ge­fühl zu wis­sen, dass es ihm dort bes­ser geht. Er wird rund um die Uhr gut be­treut. Das könn­ten wir zu Hau­se gar nicht mehr leis­ten“, er­zählt Han­na über den Zu­stand ih­res ge­lieb­ten Man­nes.

Ei­ne Rei­he von Schick­sals­schlä­gen führ­te da­zu, dass es Diet­zWer­ner Steck heu­te so schlecht geht. Im Ok­to­ber 2012 stürz­te er beim Spa­zie­ren­ge­hen, brach sich die Hüf­te. Im Fe­bru­ar 2013 schi­en al­les wie­der gut zu sein. Steck und Han­na be­such­ten in Stutt­gart ein Mu­si­cal. Doch der TV-Star hat­te of­fen­bar schwe­re Durch­blu­tungs­stö­run­gen, die 2014 mög­li­cher­wei­se zu ei­nem Schlag­an­fall führ­ten. Da­mals soll­te der Schau­spie­ler nur für ein paar Mo­na­te ins Pfle­ge­heim in Stutt­gart-Bir­kach. Doch jetzt lei­det er wohl auch noch an De­menz. Han­na: „Es gibt Ta­ge, da trinkt er nicht ge­nug. Dann merkt man, dass er im Kopf ein biss­chen lang­sa­mer wird und die ein oder an­de­re Sa­che auch ver­gisst.“Sei­nen Fans aber bleibt „Bi­enz­le“un­ver­ges­sen …

Dietz-Wer­ner Steck und sei­ne Han­na sind seit 45 Jah­ren ver­hei­ra­tet.

Zwei Kri­mi-Le­gen­den, zwei Schick­sa­le. „Pa­lu“(l.) und „Bi­enz­le“spiel­ten 2001 zu­sam­men in ei­ner „Tat­ort“-Fol­ge.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.