„Hier beck ma­che ich mei­nen ,Fünf- Mi­nu­ten‘-Ur­laub“

Das Neue - - IM URLAUB MIT ... -

Was passt bes­ser zu­sam­men als Ur­laub und gu­tes Es­sen? Ganz rich­tig: nichts! Kein Wun­der al­so, dass Al­fons Schuh­beck (67) bei sei­nem Ab­ste­cher auf die Traum­in­sel Sar­di­ni­en auch den kost­ba­ren Schät­zen des Pa­ra­die­ses auf der Spur ist. „Hier ma­che ich mei­nen ,Fünf-Mi­nu­ten-Ur­laub“, hält der TV-Star fest. Doch auf der In­sel ist er nicht nur zum Ge­nie­ßen: Seit ei­nem Jahr be­treibt er im 5-Ster­ne„For­te Vil­la­ge Re­sort“ein Re­stau­rant. Die Ar­beit dort ist für den Koch der Him­mel auf Er­den. „Stun­den­lang am Strand lie­gen und sich die Son­ne auf die Haut schei­nen las­sen? Das ist nicht mein Ding! Wenn ich weg­fah­re, sau­ge ich lie­ber die be­son­de­ren Ein­drü­cke auf“, er­klärt er. Ich bin im­mer hung­rig und das ist für mich auch Ge­nuss“, scherzt er. „Ich las­se mir die Pro­duk­te, die hier ein­zig­ar­tig schme­cken, auf der Zun­ge zer­ge­hen.“

Fort­set­zung von Sei­te 20/21

Stress? Gibt es bei Al­fons Schuh­beck nicht! „Heu­te ha­ben die Leu­te Mo­de­er­kran­kun­gen wie ,Burn-out‘“, er­klärt er. Da­mit es bei ihm nicht so weit kommt, hat der Ster­ne­koch ein Re­zept: ab und zu ein Spa­zier­gang am Meer. „Der Aus­blick ins un­fass­bar kris­tall­kla­re Was­ser gibt mir ein be­son­de­res Ge­fühl der Frei­heit“, schwärmt er.

Ob­wohl die Lie­be durch den Ma­gen geht, ge­nießt er sein Glück al­lei­ne. Ver­liebt ist Al­fons Schuh­beck näm­lich nur in sei­ne Ar­beit. In München hat er ei­nen wei­te­ren Be­trieb mit mehr als 200 An­ge­stell­ten – da bleibt nicht viel Zeit!

„Und au­ßer­dem muss man mit der Lie­be vor­sich­tig sein“, sagt er. Scheint fast so, als hät­te er sich nicht nur beim Ko­chen schon mal die Fin­ger ver­brannt …

„Ra­deln ist für mich wich­tig, weil ich bei der Ar­beit stän­dig am Es­sen und Na­schen bin“, ver­rät der Bay­er. Vie­le Zu­ta­ten für die Le­cke­rei­en kom­men aus dem ei­ge­nen Gar­ten. Mit Chef­kö­chin Bar­ba­ra Lang­wall­ner ern­tet er re­gel­mä­ßig fri­sches Ge­mü­se fürs Re­stau­rant.

Man muss mit al­len Sin­nen ge­nie­ßen kön­nen“, sagt der Re­stau­rant-In­ha­ber. Der Mün­che­ner schwört auf Ge­wür­ze: „Sie ma­chen das Es­sen nicht nur be­kömm­li­cher, son­dern sind auch ge­sund.“ Sport ist Mord? Nicht für den Koch-Pro­fi. Mit so ei­ner hüb­schen Trai­ne­rin an der Sei­te macht das Han­teln­stem­men dop­pelt so viel Spaß!

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