Der Pfar­rer bricht sein Schwei­gen

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Es ver­geht kaum ein Tag, an dem wir nicht dar­auf hof­fen, end­lich zu er­fah­ren, wie es Micha­el Schu­ma­cher (47) wirk­lich geht. Sei­ne Fa­mi­lie lässt nichts an die Öf­fent­lich­keit drin­gen. Doch nun die Über­ra­schung: Der Pfar­rer der For­mel-1-Stars bricht sein Schwei­gen – und rührt mit sei­nen war­men und lie­be­vol­len Wor­ten zu Trä­nen!

Don Ser­gio Man­to­va­ni (89) heißt der ita­lie­ni­sche Pries­ter, der schon man­chem Renn­fah­rer tief ins Herz bli­cken durf­te. Auch in das von Micha­el Schu­ma­cher! Oft ver­trau­te sich der Re­kor­dWelt­meis­ter dem Geist­li­chen an. „Ich weiß ver­mut­lich mehr, als ich sa­gen möch­te“, be­ginnt Don Ser­gio zu­rück­hal­tend. Aber dann spru­delt es doch aus ihm her­aus. „MiS­trah­len­der Held! Aber ob der Re­kord-Welt­meis­ter auch sein trau­ri­ges Schick­sal be­sie­gen wird, weiß kei­ner. cha­el ist noch im­mer ein Held. Er liebt Fer­ra­ri und wir Ita­lie­ner lie­ben ihn. Er war so glück­lich hier, hat ei­ne tol­le Fa­mi­lie. Sei­ne Frau ist im­mer sein gro­ßer Rück­halt ge­we­sen. Was ihn aus­ge­zeich­net hat: Er ist ein Kämp­fer!“Auch dem Pfar­rer geht das Schick­sal sei­nes For­mel-1-Freun­des sehr na­he. „Ich war scho­ckiert, als ich von sei­nem Un­fall ge­hört ha­be. Ich be­te­te für Micha­el und tue es im­mer noch. War­um das mit ihm pas­siert ist und wie es mit ihm wei­ter­geht, das kann nur Gott be­ant­wor­ten.“Schu­mis Sohn Mick (17) hat er noch nicht ken­nen­ge­lernt. Aber Don Ser­gio weiß: „Der Pa­pa fehlt ihm. Doch er wird sei­nen Weg ge­hen.“

„Ich be­te­te nach dem Un­fall für Micha­el und tue es im­mer noch!“

Don Ser­gio Man­to­va­ni ist lei­den­schaft­li­cher For­mel-1-Fan und die gu­te See­le ab­seits der Pis­te. Er hat so­gar selbst ei­ne Renn-Li­zenz! Ein nach­denk­li­cher Micha­el Schu­ma­cher: „Er glaubt an Gott, aber nicht an die Kir­che“, weiß sein Pfar­rer.

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