So hal­ten Sie Ihr Ge­dächt­nis fit

Den Na­men des Nach­barn ver­ges­sen? Den Arzt­ter­min ver­passt? Die­se ein­fa­chen Tricks brin­gen Ih­re grau­en Zel­len auf Tr­ab

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Tag für Tag leis­tet un­ser Ge­hirn un­glaub­li­che Din­ge: Nur we­ni­ge Mil­li­se­kun­den be­nö­tigt es, um Tö­ne und Bil­der aus un­se­rer Um­welt zu er­fas­sen. Und For­scher fan­den jetzt her­aus: Selbst wenn wir schla­fen, pro­du­ziert die Ge­dan­ken-Zen­tra­le mit ca. 30 Watt so viel Ener­gie, dass sie ei­ne Glüh­bir­ne zum Leuch­ten brin­gen könn­te. Kein Wun­der, wenn uns die­se Höchst­leis­tung zwi­schen­durch auch mal schwer­fällt, wir un­kon­zen­triert und ver­gess­lich sind. Das ist nor­mal. Doch wir kön­nen ei­ni­ges da­für tun, um un­ser Ge­dächt­nis fit zu hal­ten. Wir sa­gen, wor­auf es im All­tag an­kommt.

Die wich­tigs­ten Nähr­stof­fe auf­neh­men

Kein Or­gan un­se­res Kör­pers ist so „ge­frä­ßig“wie un­ser Ge­hirn. Je bes­ser und viel­sei­ti­ger wir uns er­näh­ren, des­to rei­bungs­lo­ser funk­tio­niert es. Vor al­lem die Vit­ami­ne B 6 und B 12 sind es, die un­ser Ge­hirn fit hal­ten. Denn sie för­dern die Ent­sor­gung der un­ge­sun­den Ami­no­säu­re Ho­mo­cys­tein aus un­se­rem Blut. Das ist wich­tig, weil ein zu ho­her Spie­gel – be­dingt et­wa durch Rau­chen oder Hor­monschwan­kun­gen – ei­ne Sau­er­stoff-Un­ter­ver­sor­gung des Ge­hirns nach sich zie­hen kann. Die Fol­ge: Ge­dächt­nis­stö­run­gen. B-Vit­ami­ne fin­den sich vor al­lem in Ge­flü­gel und Fisch, Ba­na­nen, Weich­kä­se so­wie Ei­ern.

Ein wei­te­rer Ge­hirn­schüt­zer ist Fol­säu­re. Im Ver­ein mit den oben ge­nann­ten B-Vit­ami­nen för­dert sie die Durch­blu­tung. Kalk­ab­la­ge­run­gen wer­den so ver­hin­dert. Idea­le Fol­säu­re-Lie­fe­ran­ten sind bun­te Ge­mü­se­und Obst­sor­ten wie Brok­ko­li, Pa­pri­ka oder Blau­bee­ren. Spe­zi- el­le Kom­bi­na­ti­ons­prä­pa­ra­te mit B6, B 12 und Fol­säu­re gibt es in der Apo­the­ke (z. B. „Sy­ner­vit“, re­zept­frei).

Kaf­fee hält auch un­ser Ge­hirn wach

Hät­ten Sie ge­dacht, dass uns die Tas­se Kaf­fee, die wir mor­gens ge­nie­ßen, nicht nur wach, son­dern auch lang­fris­tig geis­tig fit macht? Wis­sen­schaft­ler fan­den her­aus, dass Kof­f­e­in je­ne Stel­len im ­Ge­hirn be­setzt und

schützt, die von schä­di­gen­den Sub­stan­zen an­ge­grif­fen wer­den kön­nen.

Kreuz­wort­rät­sel trai­nie­ren die Hirn­zel­len

For­dern Sie Ih­re grau­en Zel­len au­ßer­dem täg­lich her­aus. Denn nicht nur in der Ju­gend, auch im Er­wach­se­nen­al­ter kön­nen sich Ner­ven­zel­len neu ver­net­zen. Kreuz­wort­rät­sel und Su­do­ku sind klas­si­sche Ge­hirn­jog­gin­gÜbun­gen. Ex­per­ten emp­feh­len, an drei bis fünf Ta­gen in der Wo­che je­weils 10 Mi­nu­ten da­für ein­zu­pla­nen. So hal­ten Sie Ihr Ge­hirn in Schwung und wir­ken dem Ab­bau ent­ge­gen.

Ob Kreuz­wort­rät­sel lö­sen oder Re­zep­te aus­wen­dig ler­nen – das Ge­hirn braucht stän­dig neue Auf­ga­ben, um fit zu blei­en.

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