Das Herz des Mit tel­mee­res

In Is­tri­en in Ko­ra­ti­en fin­det je­der Ur­lau­ber sein Glück: his­to­ri­sche Städ­te, reich­hal­ti­ge Na­tur und traum­haf­te Strän­de

Das Neue - - REISE -

Zehn Män­ner he­ben das Holz­boot an und tra­gen es von der Werft zur Mo­le. Da­bei stim­men sie den tra­di­tio­nel­len Ge­sang der Fi­scher an, die Bit­i­na­da. Die Fer­tig­stel­lung ei­nes neu­en Boo­tes ist je­des Mal ein gro­ßes Er­eig­nis. Einst wur­den die Ba­t­anaBoo­te ge­baut, um in fla­chen Küs­ten­ge­wäs­sern zu fi­schen. Heu­te kön­nen Tou­ris­ten Aus­flugs­fahr­ten da­mit bu­chen.

Ro­vinj wird oft als schöns­te Stadt Is­tri­ens be­zeich­net. Be­su­cher sind be­zau­bert von ih­rer ve­ne­zia­ni­schen Ar­chi­tek­tur. Doch auch die an­de­ren Städ­te sind klei­ne Schmuck­stü­cke. Da wä­re Po­re cˇ mit dem Kalk­stein­pflas­ter und der Eu­phra­si­us-Ba­si­li­ka, ei­ner der äl­tes­ten Kir­chen Kroa­ti­ens. Ei­nen Be­such wert ist auch das See­bad Opa­ti­ja an der Kvar­ner-Bucht. Hier er­hol­ten sich schon der deut­sche Kai­ser Wil­helm II. und Kai­se­rin Si­si von Ös­ter­reich.

Ge­nuss in Stadt und Land

All die­se Küs­ten­städt­chen ha­ben auch wun­der­schö­ne Strän­de mit glas­kla­rem Was­ser zu bie­ten. Zwar gibt es haupt­säch­lich Kies­s­trän­de, aber in der Um­ge­bung von Umag wur­den auch Sand­strän­de an­ge­legt.

Wäh­rend an der Küs­te das Meer blau in der Son­ne schim­mert, ist Grün die vor­herr­schen­de Far­be im Bin­nen­land. Dort gibt es wun­der­ba­re Wan­der­we­ge. Zur Stär­kung la­den aus­ge­zeich­ne­te Re­stau­rants ein: Bes­ser kann ein Ur­laubs­tag nicht en­den.

Der Trg slo­bo­de (Platz der Frei­heit) ist das le­ben­di­ge Zen­trum der Stadt Po­reč.

Lim­ski-Ka­nal: Neun Ki­lo­me­ter ragt der Mee­res­arm ins Lan­des­in­ne­re.

Die Pro­me­na­de in Ro­vinj lädt zum Spa­zier­gang am Meer ein. Die Alt­stadt wird über­ragt von der Kir­che der Hei­li­gen Eu­phe­mia.

Das Ho­tel Kvar­ner in Opa­ti­ja war das ers­te Ho­tel an der kroa­ti­schen Adria­küs­te.

Wie im Gar­ten Eden: Rund um das ma­le­ri­sche Berg­dorf Mo­to­vun wach­sen Trüf­fel und Wein­re­ben.

Pu­la: Das rie­si­ge Am­phi­thea­ter wur­de von den Rö­mern um die Zeit der Ge­burt Chris­ti er­baut.

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