Sor­ge um Jan Fed­der

Wie schlimm steht es wirk­lich um ihn?

Das Neue - - TRAGISCH -

Sei­ne Haut wirkt fahl, das Lä­cheln ge­quält. Im­mer wie­der muss Jan Fed­der ge­stützt wer­den, weil ihm das Ge­hen schwer­fällt. Nein, die letz­ten Fo­tos des 61-Jäh­ri­gen las­sen nichts Gu­tes er­ah­nen.

Und nun das noch: Zum ers­ten Mal seit 29 (!) Jah­ren und 29 Staf­feln wird das „Groß­stadt­re­vier“nicht aus­ge­strahlt. Die ARD nimmt plötz­lich sämt­li­che Fol­gen aus dem Pro­gramm, er­setzt die Se­rie ab Ok­to­ber durch „Mor­den im Nor­den“. Klar, dass die Fans in Sor­ge sind. Steht es wirk­lich so schlecht um den Zu­schau­er­lieb­ling, dass man of­fen­bar so­gar Angst hat, Wie­der­ho­lun­gen mit ihm zu zei­gen? Selbst ARDPres­se­spre­cher Bern­hard Möll­mann räumt ein, dass Jan Fed­der „nicht mehr so fit ist wie frü­her“. Zwar wer­de der Ham­bur­ger für die Ju­bi­lä­ums-Staf­fel (ab März 2017) wie­der vor der Ka­me­ra ste­hen, und man sei froh, dass er da­zu „in der La­ge ist“, heißt es wei­ter.

Und froh kann man tat­säch­lich sein, denn die Lei­dens­ge­schich­te des Se­ri­en-Stars nimmt kein En­de. Erst die Krebs­er­kran­kung 2012, da­nach die schwe­re Ent­zün­dung im Bein, da­zu der Sturz im Win­ter. Im­mer wie­der muss­te sich Jan Fed­der aus dem Kran­ken­haus zu­rück vor die Ka­me­ra kämp­fen. Doch selbst dem stärks­ten Kerl geht ir­gend­wann die Kraft aus. Zeigt sich sei­ne Frau ­Ma­ri­on (55) dar­um seit fast drei Jah­ren al­lei­ne auf Par­tys (sie­he Sei­te 70) – weil ihr Jan schlicht zu schwach da­für ist?

Ei­nes ist si­cher: Wenn Jan Fed­der das Se­ri­en-Aus droht, wird er das nur schwer ver­kraf­ten. Die Schau­spie­le­rei ist sein letz­ter Halt, schenk­te ihm wäh­rend der Krebs­er­kran­kung stets neu­en Mut: „Das ,Groß­stadt­re­vier‘ ist mein Le­ben“, sagt er selbst. „Oh­ne wä­re ich wohl schon tot.“

„Das ,Groß­stadt­re­vier‘ ist mein Le­ben. Oh­ne wä­re ich wohl tot“, ge­steht Jan.

Er ver­sucht zu lä­cheln, doch man sieht ihm die An­stren­gung an. Fed­der klag­te am Set zu­letzt über star­ke Schmer­zen, ein Phy­sio­the­ra­peut ist meist an sei­ner Sei­te. Sein letz­tes Mal im „Groß­stadt­re­vier“? Die ers­te Klap­pe für die 30. Staf­fel ist ge­fal­len, ge­sen­det wer­den die 16 Ju­bi­lä­ums-Fol­gen ab März 2017.

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