Ei­ne Stadt im Wan­del

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Wer schon im­mer mal Bres­lau be­su­chen woll­te, der soll­te es in die­sem Jahr tun. Denn 2016 prä­sen­tiert sich Wro­cław, so der pol­ni­sche Name, als „Eu­ro­pas Kul­tur­haupt­stadt“(zu­sam­men mit San Se­bas­tián in Spa­ni­en).

Doch auch sonst ist Bres­lau ei­ne Reise wert. Stra­ßen und Häu­ser sind lie­be­voll re­no­viert, ma­le­ri­sche Alt­stadt­gas­sen und weit­läu­fi­ge Parks la­den zum Bum­meln ein.

Blick über das Ve­ne­dig des Os­tens

Das Herz der Stadt schlägt am Ring (pol­nisch Ry­nek), ei­nem der größ­ten mit­tel­al­ter­li­chen Markt­plät­ze Eu­ro­pas. Er ist von bun­ten Bür­ger­häu­sern um­ge­ben und in sei­ner Mit­te er­hebt sich das spät­go­ti­sche Rat­haus. Im Un­ter­ge­schoss be­fin­det sich üb­ri­gens der be­rühm­te „Schweid­nit­zer Kel­ler“, das äl­tes­te Re­stau­rant Eu­ro­pas, in dem schon Goe­the speis­te. Def­ti­ge Ge­rich­te wer­den ser­viert, wie et­wa Schwei­ne­bra­ten mit schle­si­schen Klö­ßen und Pflau­menso­ße (ca. 9 Eu­ro).

Vom Ring aus sind vie­le wei­te­re Se­hens­wür­dig­kei­ten be­quem zu Fuß zu er­rei­chen. Zum Bei­spiel das le­ben­di­ge „Vier­tel der vier Be­kennt­nis­se“mit sei­nen vie­len Ca­fés, Ge­schäf­ten und Ga­le­ri­en.

Un­be­dingt zu emp­feh­len ist auch ein Spa­zier­gang zur Do­min­sel nörd­lich der Alt­stadt. We­gen der vie­len Ka­nä­le und Brü­cken wird sie auch Ve­ne­dig des Os­tens ge­nannt.

Die Dom­brü­cke (Most Tum­ski) wur­de Ende des 19. Jahr­hun­derts er­baut.

Tra­di­tio­nel­le Mu­si­kan­ten un­ter­hal­ten die Men­schen mit volks­tüm­li­chen Lie­dern.

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