Ein­par­ken – im­mer wie­der ein Pro­blem Wird da­bei ein Au­to be­schä­digt, soll­ten Be­trof­fe­ne sich an die­se Re­geln hal­ten

Das Neue - - RATGEBER -

Un­fall­ort Park­platz

Krat­zer, Del­len, ab­ge­fah­re­ne Sei­ten­spie­gel: Laut ei­ner ak­tu­el­len Stu­die hat mehr als je­der fünf­te deut­sche Au­to­fah­rer beim Par­ken schon ein­mal ein an­de­res Au­to be­schä­digt. Je nach­dem, wer für den ent­stan­de­nen Scha­den ver­ant­wort­lich ist, über­nimmt des­sen Haft­pflicht­ver­si­che­rung in al­ler Re­gel die Kos­ten. Der Ge­schä­dig­te kann den Geld­be­trag ver­lan­gen, der nö­tig ist, um den frü­he­ren Zu­stand des Pkws wie­der­her­zu­stel­len. Pro­ble­ma­tisch wird es al­ler­dings, wenn der Un­fall­ver­ur­sa­cher nicht er­mit­telt wer­den kann.

Voll­kas­ko oder nicht?

Dann hilft dem Ge­schä­dig­ten nur ei­ne ei­ge­ne Voll­kas­ko­ver­si­che­rung wei­ter, die auch Schä­den durch un­be­kann­te Drit­te ab­deckt. Doch Ach­tung: Ei­ne Er­stat­tung über die Voll­kas­ko­ver­si­che­rung lohnt sich meist we­gen der mög­li­chen Zu­rück­stu­fung beim Scha­den­frei­heits­ra­batt und der Ei­gen­be­tei­li­gung nicht. Es kann da­her un­term Strich günstiger sein, klei­ne­re Schä­den aus der ei­ge­nen Ta­sche zu zah­len.

Feh­ler ver­mei­den

In der Auf­re­gung wird oft Wich­ti­ges ver­ges­sen: Falls mög­lich, soll­ten Schä­den an bei­den Fahr­zeu­gen so­fort vor Ort fo­to­gra­fiert wer- den – für die Ver­si­che­rung. Und: Ist man selbst für den Scha­den ver­ant­wort­lich, ge­nügt es üb­ri­gens nicht, ei­ne Vi­si­ten­kar­te hin­ter den Schei­ben­wi­scher des an­de­ren Fahr­zeugs zu klem­men. Wer nach ei­nem Par­kremp­ler ein­fach weg­fährt, oh­ne auf den Fah­rer des be­schä­dig­ten Wa­gens zu war­ten oder die Po­li­zei zu ru­fen, be­geht Fah­rer­flucht und da­mit ei­ne Straf­tat.

Wich­tig: im­mer auf den an­de­ren Fah­rer war­ten.

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