In den Her­zen sei­ner Fans lebt er wei­ter

Vor 25 Jah­ren starb der Sän­ger und Schau­spie­ler

Das Neue - - UNVERGESSEN -

Sei­ne sanf­te Stim­me, sei­ne Lie­der und Fil­me – sie sind un­ver­ges­sen. Am 9. Ok­to­ber jährt sich der To­des­tag von Roy Black († 48) zum 25. Mal. Ein trau­ri­ges Ju­bi­lä­um. Doch in den Her­zen sei­ner Fans lebt er wei­ter. Er woll­te ein Rock ’n’ Rol­ler sein, wild und laut. Das war der Traum von Ger­hard Höl­le­rich, als er noch in Augs­bur­ger Schul­bands spiel­te. Doch sei­ne größ­ten Er­fol­ge fei­er­te er ab 1965 mit ge­fühl­vol­len Schla­gern wie „Du bist nicht al­lein“und „Ganz in Weiß“. „Ich bin als Schla­ger­fuz­zi ab­ge­stem­pelt“, sag­te er ein­mal vol­ler Frust. Da­bei mach­te er ge­nau da­mit Mil­lio­nen Men­schen glück­lich. Zwi­schen 1965 und 1975 dreh­te er zwölf Spiel­fil­me, ver­kauf­te zehn Mil­lio­nen Singles. Als er 1974 ge­gen den Wil­len des Ma­na­gers sei­ne gro­ße Lie­be Sil­ke Vagts († 56) hei­ra­te­te, be­gann sein Ab­stieg, die weib­li­chen Fans lie­ßen ihn fal­len. Gerd Höl­le­rich wur­de de­pres­siv. Er konn­te nur noch sin­gen, wenn er be­trun­ken war. Die Ehe schei­ter­te. Da­zu ka­men ge­sund­heit­li­che Pro­ble­me: 1986 muss­ten ihm zwei Herz­klap­pen ein­ge­setzt wer­den.

Die TV-Se­rie „Ein Schloss am Wör­t­her­see“be­scher­te ihm 1990 ein Come­back. Doch sei­ne Pro­ble­me blie­ben. Am 9. Ok­to­ber 1991 starb Roy Black ein­sam in sei­ner Fi­scher­hüt­te in Ober­bay­ern. Of­fi­zi­ell an Herz­ver­sa­gen. Bis heu­te ist sein Tod ein Rät­sel.

Nahm er sich das Le­ben? Die Frei­tod-The­se ist bis heu­te um­strit­ten

Roy Black fand in ei­nem Fa­mi­li­en­grab in Straß­berg bei Augs­burg sei­ne letz­te Ru­he.

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