Rei­se: War­um Rom jetzt am schöns­ten ist

We­ni­ger Hit­ze, we­ni­ger Tou­ris­ten

Das Neue - - GEFÜHLE -

Die Hit­ze des Hoch­som­mers ist ei­ner an­ge­neh­men Mil­de ge­wi­chen, der An­sturm der Tou­ris­ten ist vor­über, und die Kell­ner und Markt­frau­en ha­ben end­lich wie­der mal Zeit für ein Schwätz­chen: Im Herbst zeigt sich Rom von sei­ner schöns­ten und ent­spann­tes­ten Sei­te. Selbst die Ta­schen­die­be, die die 2,7-Mil­lio­nen-Me­tro­po­le je­den Som­mer wie ei­ne Pla­ge heim­su­chen, ma­chen jetzt Pau­se. Al­so, wor­auf noch war­ten? Kom­men Sie mit auf Ent­de­ckungs­tour.

Rom – das sind fast 3 000 Jah­re Ge­schich­te. Auf Schritt und Tritt tref­fen Sie hier auf welt­be­rühm­te Bau­wer­ke, an­ge­fan­gen vom an­ti­ken Ko­los­se­um, in dem un­zäh­li­ge Gla­dia­to­ren ihr Le­ben lie­ßen, bis zur En­gels­burg, die ur­sprüng­lich als Mau­so­le­um für den rö­mi­schen Kai­ser Ha­dri­an (76-138 n. Chr.) er­baut wur­de. Doch wenn Sie das wah­re, das le­ben­di­ge Rom ken­nen­ler­nen wol­len, dann müs­sen Sie raus auf die Plät­ze der Stadt. Denn die Piaz­za ist die gu­te Stu­be der Rö­mer. Sie ist Jahr­markt und Fla­nier­mei­le. Ein Ort zum Se­hen und Ge­se­hen­wer­den.

Zu den schöns­ten Plät­zen der Stadt zählt zwei­fel­los die Piaz­za Na­vo­na, ein ba­ro­ckes Schmuck- stück, das auf dem Grund­riss ei­nes an­ti­ken Wett­kampf­sta­di­ons er­rich­tet wur­de. Sehr be­lieb­te Treff­punk­te sind auch der Cam­po de’ Fio­ri mit sei­nen vie­len Ca­fés und bun­ten Obst­stän­den so­wie die Spa­ni­sche Trep­pe ober­halb der Piaz­za di Spa­gna. Ein­hei­mi­sche und Tou­ris­ten ge­ben sich hier gern ein Stell­dich­ein. Es wird ge­flir­tet und ent­spannt. Tipp: Gleich bei der Spa­ni­schen Trep­pe er­streckt sich die Via Con­dot­ti, Roms ele­gan­tes­te Mo­de­mei­le.

Der Pe­ters­dom ist ei­ne der präch­tigs­ten Kir­chen

Und wo tref­fen sich die RomPil­ger? Auf dem Pe­ters­platz im Va­ti­kan. Auch wenn der Kir­chen­staat mit nur 44 Qua­drat­ki­lo­me­tern der kleins­te Staat der Welt ist, hat er doch viel zu bie­ten. Auf kei­nen Fall ver­säu­men soll­ten Sie hier ei­nen Be­such der Va­ti­ka­ni­schen Mu­se­en mit der Six­ti­ni­schen Ka­pel­le so­wie des ge­wal­ti­gen Pe­ters­doms. Im wich­tigs­ten Got­tes­haus der rö­misch-ka­tho­li­schen Kir­che ha­ben bis zu 60 000 Men­schen Platz. Tipp: Be­stei­gen Sie un­be­dingt auch die Kup­pel des Doms. Von dort oben bie­tet sich Ih­nen ein traum­haf­ter Blick über die Ewi­ge Stadt.

Die Ma­le­rei in der Six­ti­ni­schen Ka­pel­le ge­hört zu den be­deu­tends­ten Kunst­wer­ken.

Klein und ge­müt­lich: ein Re­stau­rant im Stadt­teil Tras­te­ve­re.

Das be­rühm­te Ko­los­se­um ist das größ­te Am­phi­thea­ter, das je ge­baut wur­de. In der Abend­däm­me­rung ent­fal­tet die Ewi­ge Stadt ih­re gan­ze Schön­heit.

Be­lieb­ter Treff­punkt: die Piaz­za di Spa­gna und dar­über die Spa­ni­sche Trep­pe.

Auf dem Cam­po de’ Fio­ri kau­fen die Rö­mer gern ihr Obst.

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