– Dar­um ist La­chen die bes­te Me­di­zin

Ob lei­se ki­chern oder laut la­chen: Bis zu 300 Mus­keln wer­den da­bei ak­tiv. Für den Kör­per ist es so ge­sund wie Sport

Das Neue - - FAMILIENGLÜCK -

Was der Volks­mund schon lan­ge weiß, be­stä­ti­gen jetzt auch Wis­sen­schaft­ler: La­chen ist ge­sund. das Neue er­klärt Ih­nen, war­um Kör­per und See­le un­se­ren Hu­mor so sehr lie­ben und war­um wir öf­ter mal la­chen soll­ten.

1. Wie es die Durch­blu­tung för­dert

Bei herz­haf­tem La­chen biegt und krümmt sich der ge­sam­te Kör­per. Ins­ge­samt sind dar­an mehr als 100 Mus­keln be­tei­ligt. Wir at­men tie­fer ein und aus, je­de Kör­per­zel­le wird auf die­se Wei­se mit mehr Sau­er­stoff ver­sorgt. Das stei­gert Durch­blu­tung so­gar um bis zu 20 Pro­zent.

2. Wie La­chen das Ge­dächt­nis stärkt

Wis­sen­schaft­ler fan­den her­aus, dass La­chen po­si­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf un­ser Ge­dächt­nis hat. Stu­di­en­teil­neh­mer konn­ten nach ei­nem 20-mi­nü­ti­gen lus­ti­gen Vi­deo Ge­dächt­nis­auf­ga­ben deut­lich bes­ser lö­sen als Men­schen in der Ver­gleichs­grup­pe. Der Grund da­für: Wer lacht, baut da­bei das Stress­hor­mon Cor­ti­sol ab, wel­ches Ge­hirn-Zel­len an­grei­fen kann.

3. War­um un­ser Herz Ko­mö­di­en liebt

Wenn wir uns bei ei­nem lus­ti­gen Film amü­sie­ren, stär­ken wir gleich­zei­tig un­ser Herz-Kreis- lauf-Sys­tem. Denn beim La­chen schnellt der Herz­schlag nach oben, an­schlie­ßend sinkt der Blut­druck ab. Au­ßer­dem at­men wir beim La­chen viel in­ten­si­ver ein. Da­durch neh­men un­se­re Lun­gen mehr Sau­er­stoff auf, die Or­ga­ne wer­den gut ver­sorgt und das Blut fließt bes­ser. Die Ge­fä­ße blei­ben ge­sund und ge­schmei­dig – das beugt Herz­in­farkt und Schlag­an­fall vor. Je län­ger und je öf­ter wir la­chen, des­to stär­ker aus­ge­prägt sind die­se po­si­ti­ven Ef­fek­te.

4. Wie Wit­ze un­se­re See­le schüt­zen

Ame­ri­ka­ni­sche For­scher ha­ben her­aus­ge­fun­den: Wer häu­fig und herz­haft lacht, beugt De­pres­sio­nen vor. Denn da­bei wird im Ge­hirn das Glücks­hor­mon Se­ro­to­nin frei­ge­setzt.

5. Wie­so Hu­mor uns ge­sund hält

In Stu­di­en konn­te nach­ge­wie­sen wer­den, dass beim La­chen die Pro­duk­ti­on von so­ge­nann­ten BLym­pho­zy­ten an­steigt. Die­se zäh­len zu den wei­ßen Blut­kör- per­chen und bil­den spe­zi­el­le An­ti­kör­per aus, die Krank­heits­er­re­ger be­kämp­fen.

6. Wes­halb wir we­ni­ger Schmer­zen spü­ren

Aber La­chen ist nicht nur gut für un­ser Herz und un­se­re Ab­wehr, son­dern wirkt auch er­folg­reich ge­gen chro­ni­sche Schmer­zen. Die Er­klä­rung da­für: Bei je­dem Lach­an­fall wird die Aus­schüt­tung von Bo­ten­stof­fen, so­ge­nann­ten En­dor­phi­nen, an­ge­regt. Die­se Stof­fe wir­ken schmerz­stil­lend und ak­ti­vie­ren gleich­zei­tig die Selbst­hei­lungs­kräf­te.

7. War­um La­chen gut für die Fi­gur ist

Un­ter­su­chun­gen zei­gen: Be­reits ein zehn­mi­nü­ti­ges La­chen – Atem­pau­sen sind da­bei na­tür­lich er­laubt – ver­brennt rund 50 Ka­lo­ri­en. Das ist eben­so viel wie bei ei­nem 20-mi­nü­ti­gem Dau­er­lauf. Auf das ge­sam­te Jahr hoch­ge­rech­net könn­ten wir dem­nach durch in­ten­si­ves La­chen rund zwei Ki­lo­gramm an Ge­wicht ver­lie­ren.

Egal wor­über wir la­chen – es ist ge­sund.

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