– Wie hoch darf der Blut­druck sein?

Bei Ver­dau­ungs­pro­ble­men grei­fen vie­le zu Ab­führ­mit­teln. Doch pflanz­li­che Mit­tel lin­dern die Be­schwer­den oft ge­nau­so gut

Das Neue - - DIESE WOCHE IN DAS NEUE -

Nichts ak­ti­viert ei­ne trä­ge Ver­dau­ung so gut wie Bit­ter­stof­fe. Denn be­reits beim ers­ten Kon­takt mit den Ge­schmacks­sen­so­ren der Zun­ge set­zen die­se ei­ne Ket­ten­re­ak­ti­on in Gang: Ma­gen, Gal­le, Le­ber und Bauch­spei­chel­drü­se wer­den durch sie zur Pro­duk­ti­on von Ver­dau­ungs­säf­ten an­ge­regt. Die Darm­be­we­gung wird ge­stei­gert – und Völ­le­ge­fühl, Ver­stop­fung oder gar Bauch­krämp­fe ent­ste­hen gar nicht erst. Gleich­zei­tig brem­sen die Stof­fe den Ap­pe­tit und sor­gen so da­für, dass wir nicht zu viel es­sen. Das Fa­ta­le: Mo­der­ne Ge­schmacks­ver­stär­ker und spe­zi­el­le Pflan- zen­züch­tun­gen ha­ben Bit­ter­stof­fe na­he­zu aus sämt­li­chen Le­bens­mit­teln ver­bannt. Selbst Chi­co­rée oder Spar­gel schme­cken heut­zu­ta­ge mild. Und das hat sei­nen Preis: Im­mer mehr Men­schen lei­den in­zwi­schen un­ter Ma­gen-Darm-Be­schwer­den – je­der vier­te Deut­sche ist so­gar stän­dig da­von be­trof­fen.

Sanf­te Al­ter­na­ti­ve

Um ih­re Sym­pto­me zu lin­dern, grei­fen vie­le dann zu Ab­führ­mit­teln. Doch die­se kön­nen bei län­ger­fris­ti­ger Ein­nah­me schwe­re Ne­ben­wir­kun­gen ver­ur­sa­chen. We­sent­lich scho­nen­der, und da­bei eben­so ef­fek­tiv, lin­dern pflanz­li­che Me­di­ka­men­te aku­te Be­schwer­den. Als äu­ßerst wir­kungs­voll hat sich da­bei krampf­lö­sen­des Gän­se­fin­ger­kraut in Kombination mit den Bit­ter­pflan­zen Wer­mut- und Be­ne­dik­ten­kraut er­wie­sen. Im Ide­al­fall ent­hal­ten die Prä­pa­ra­te (z. B. „Gas­teo“, Apo­the­ke) zu­sätz­lich auch Ka­mil­le zur Lin­de­rung stress­be­ding­ter Ma­gen-Dar­mPro­ble­me, Süß­holz­wur­zel zur Be­ru­hi­gung der Ma­gen­schleim­haut und An­ge­li­ka­wur­zel, wel­che die in­ne­ren Bauch­mus­keln sanft ent­spannt.

Stress zählt zu den Haupt­aus­lö­sern des Reiz­dar­mSyn­droms.

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