Darf da s im Flur ste­hen?

Das Neue - - RATGEBER -

Schu­he, Fahr­rä­der, gan­ze Schrän­ke – man­che Mie­ter ver­la­gern ei­nen Teil ih­res Haus­rats gern ins Trep­pen­haus. Doch das ist grund­sätz­lich ver­bo­ten – Flu­re müs­sen als Flucht­weg nutz­bar blei­ben. Aus­nah­men gel­ten für Kin­der­wa­gen, Roll­stüh­le und Geh­hil­fen (Az.: V ZR

46/06). Vor­aus­set­zung: Der Flur ist breit ge­nug, es gibt kei­ne an­de­re Ab­stell­mög­lich­keit und kei­nen Fahr­stuhl. Au­ßer­dem muss der Flucht­weg frei blei­ben (Az.: 63 S 487/08).

Gar­de­ro­ben, Schuh­schrän­ke oder Fahr­rä­der sind im Trep­pen­haus im­mer ver­bo­ten (Az.: 15 W x 198/08 und 71 II 547/05). Er­laubt sind Fuß­mat­ten. Al­ler­dings dür­fen nas­se oder schmut­zi­ge Schu­he auf ih­nen nur vor­über­ge­hend ste­hen (Az.: 22 II 264/00).

Und De­ko­ra­tio­nen an der Woh­nungs­tür muss der Ver­mie­ter nur dann dul­den, wenn sie de­zent sind (Az.: 333 S 11/15).

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