Nad­ja Til­ler:

„Ich bin mit mei­ner Fa­mi­lie stark ver­bun­den“

Das Neue - - DIESE WOCHE IN DAS NEUE -

Seit acht Jah­ren lebt sie in der Se­nio­ren­re­si­denz „Au­gus­ti­num“in Ham­burg. Da fühlt sich Nad­ja Til­ler (87) pu­del­wohl. Trotz­dem darf es ab und zu auch mal ein Ta­pe­ten­wech­sel sein. Dann be­sucht die Schau­spie­le­rin ih­re Toch­ter in Grie­chen­land. „Ich bin mit mei­ner Fa­mi­lie stark ver­bun­den“, sagt sie.

Die Rei­sen zu ih­rer Toch­ter Na­ta­scha (56) sind schon Tra­di­ti­on. Zwei­mal im Jahr kehrt sie re­gel­mä­ßig bei ihr ein. „Das ma­che ich je­den Som­mer und über Weih­nach­ten.“Vor al­lem ge­gen Jah­res­en­de, wenn in Ham­burg längst „Schiet­wet­ter“herrscht, ist es in At­hen mit Tem­pe­ra­tu­ren zwi­schen 14 und 19 Grad noch um ei­ni­ges an­ge­neh­mer. Der ein oder an­de­re Son­nen­strahl hilft, noch mal Kraft für die dunk­le Jah­res­zeit zu tan­ken. Doch viel mehr noch gibt ihr das Bei­sam­men­sein mit ih­ren Liebs­ten. „Mei­ne Kin­der sind mein gan­zes Glück.“

Auch mit ih­rem Sohn Jan-Clau­di­us (51), der mit sei­ner Fa­mi­lie in Zü­rich lebt, ist sie stän­dig in Kon­takt. „ Je­den Sonn­tag klin­gelt das Te­le­fon. Mein Sohn ruft im­mer an. Da kann ich mich drauf ver­las­sen.“Hin und wie­der be­sucht sie ihn in der Schweiz.

Was sie hier in Grie­chen­land be­son­ders schätzt, ist viel Platz. Ein gro­ßer ei­ge­ner Gar­ten mit Pool, so was hat sie in Ham­burg nicht. Und auch die Tie­re feh­len dort. Toch­ter Na­ta­scha hat als Tier­schüt­ze­rin meh­re­re Hun­de, Kat­zen, Meer­schwein­chen, Schild­krö­ten und Ka­nin­chen bei sich auf­ge­nom­men. Und Ma­ma Nad­ja packt mit an, wo sie kann.

Es ist ihr Glücks-Re­zept. „Lan­ge­wei­le ken­ne ich nicht. Es gibt im­mer et­was zu tun. Ich bin sehr zu­frie­den mit mei­nem

Le­ben.“

nächs­te Mal in der Nä­he von At­hen. Das Das Haus be­fin­det sich Weih­nach­ten hier sein. wird die Schau­spie­le­rin an Über­all wu­seln die Hun­de rum. Der hier un­ter dem Se­kre­tär ist al­ler­dings nur ei­ne Ke­ra­mik­fi­gur. Pro­ble­me, ih­ren Geh­stock zu ak­zep­tie­ren, hat­te sie nie. Toch­ter Na­ta­scha kauf­te ihn in At­hen. „Sie hat ge­sagt: ‚Den muss Ma­mi ha­ben.‘ Er ist wirk­lich hübsch.“

Da sich in Grie­chen­land fast al­les im­mer drau­ßen ab­spielt, gibt es auf der Ter­ras­se auch ein Wasch­be­cken. Die bei­den Wind­göt­ter aus Ton sol­len das Haus vor bö­sen Geis­tern schüt­zen. „Ma­xi­mus ist mein ab­so­lu­ter Lieb­ling“, ver­rät der TV-Star. Der Schä­fer­hund ist schon seit 14 Jah­ren bei der Fa­mi­lie. Die rie­si­gen Ter­ra­kot­taAm­pho­ren wa­ren ur­sprüng­lich als Be­häl­ter für Oli­ven­öl ge­dacht.

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