– Das soll­te je­de Frau über ihr Herz wis­sen

So schüt­zen Sie Ihr wich­tigs­tes Or­gan – ein Le­ben lang

Das Neue - - DIESE WOCHE IN DAS NEUE -

Män­ner und Frau­en sind grund­ver­schie­den – das wuss­ten wir schon im­mer. Jetzt fan­den Me­di­zi­ner her­aus, dass das Ge­schlecht auch gro­ßen Ein­fluss auf die Ge­sund­heit hat. Ih­re Ent­de­ckung: Män­ner- und Frau­en­her­zen schla­gen un­ter­schied­lich! Was Sie als Frau über Ihr Herz wis­sen soll­ten:

Herz­schutz- Hor­mo­ne

Frau­en be­sit­zen ei­nen na­tür­li­chen Herz­schutz-Mecha­nis­mus: die weib­li­chen Ge­schlechts­hor­mo­ne Östro­ge­ne. Sie re­gen den Ab­trans­port ab­ge­stor­be­ner Zel­len aus den Ge­fä­ßen an und un- ter­drü­cken die Pro­duk­ti­on von schäd­li­chen Ent­zün­dungs­bo­ten­stof­fen. Die­ser Schutz hält bis zu den Wech­sel­jah­ren an. Dann sinkt der Östro­gen­spie­gel, und das Ri­si­ko ei­ner Herz-Kreis­laufEr­kran­kung steigt sprung­haft.

Weib­li­cher In­farkt

Der Herz­in­farkt ist ne­ben dem Schlag­an­fall auch bei Frau­en die häu­figs­te To­des­ur­sa­che. Doch nur 30 Pro­zent der be­trof­fe­nen Frau­en ha­ben da­bei die glei­chen Sym­pto­me wie Män­ner. Der In­farkt äu­ßert sich bei ih­nen häu­fig mit un­spe­zi­fi­schen An­zei­chen wie Atem­not, Übel­keit, un­er­klär­li­cher Mü­dig­keit oder Kopf­schmer­zen. Statt star­ker Schmer­zen im Brust­be­reich spü­ren Frau­en oft ein Druck- oder En­ge­ge­fühl. Die Ge­fahr: Wenn der so­ge­nann­te Eva-In­farkt nicht er­kannt wird, geht wert­vol­le Zeit ver­lo­ren. Wäh­rend bei Män­nern im Durch­schnitt 76 Mi­nu­ten bis zur Ein­lie­fe­rung ins Kran­ken­haus ver­ge­hen, sind es bei Frau­en fast 90 Mi­nu­ten.

Bes­ser Sport als Di­ät

Un­ter­su­chun­gen zei­gen: Nur 28 Pro­zent der Frau­en be­tä­ti­gen sich re­gel­mä­ßig sport­lich. Das Pro­blem: Be­we­gungs­man­gel führt vor al­lem bei Frau­en über 30 häu­fig zu Herz-Kreis­lauf-Er­kran­kun­gen. Da­bei rei­chen schon 150 Mi­nu­ten mo­de­ra­te Be­we­gung pro Wo­che (Spa­zie­ren­ge­hen, Wal­ken, etc.) aus, um ei­ne Er­kran­kung zu ver­mei­den.

Rau­chen geht aufs Herz

Die schüt­zen­de Funk­ti­on der weib­li­chen Östro­ge­ne wird durch die In­halts­stof­fe ei­ner Zi­ga­ret­te lahm­ge­legt. Schon ei­ne bis vier Zi­ga­ret­ten pro Tag rei­chen für die­sen ne­ga­ti­ven Ef­fekt aus. Fol­ge: Das In­farkt­ri­si­ko ei­ner 50-jäh­ri­gen Rau­che­rin ist fast vier­mal so hoch wie das ei­ner gleich­alt­ri­gen Nicht­rau­che­rin.

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