„Die Krank­heit mei­ner Mut­ter hat mich stark ge­macht!“

Das Neue - - TV-STARS DER WOCHE - Ni­na Bott L. K.

Sie selbst ist ei­ne lie­ben­de Mut­ter – ih­re Kind­heit war al­ler­dings al­les an­de­re als leicht. Ni­na Botts (38) Ma­ma Gun­di († 51) litt jah­re­lang an De­pres­sio­nen. Die Mo­de­ra­to­rin muss­te schon früh Ver­ant­wor­tung über­neh­men. „Die Krank­heit mei­ner Mut­ter hat mich stark ge­macht“, ver­rät sie jetzt.

Schon mit zehn Jah­ren muss­te sich die Ham­bur­ge­rin um ih­re Ma­ma küm­mern. „Ich ha­be die Krank­heit im­mer sehr ernst ge­nom­men und ver­sucht, al­les in mei­ner Macht ste­hen­de für mei­ne Mut­ter zu tun. Ich konn­te sie aber zu nichts zwin­gen. Sie war letzt­lich die Voll­jäh­ri­ge und ich das Kind“, hält sie fest. Wie trau­rig! Ih­re ei­ge­nen Be­dürf­nis­se stell­te Ni­na Bott des­halb stets hin­ten an. Ein ge­müt­li­cher Ur­laub mit Freun­den? Nicht für die Blon­di­ne! „Ich woll­te im­mer ein Au­ge auf mei­ne Mut­ter ha­ben.“

Be­son­ders schlimm: Die psy­chi­sche Stö­rung blieb in ih­rer Fa­mi­lie im­mer ein Ta­bu-The­ma. „Ich ha­be ver­sucht, ih­re schein­bar hei­le Welt auf­recht­zu­er­hal­ten und sie zu schüt­zen.“

Nicht nur die­se trau­ri­ge Ver­gan­gen­heit setzt Ni­na Bott zu. Ih­re neue Mo­de­ra­ti­on bei „Pro­mi­nent“(VOX) kommt bei den Fans gar nicht gut an. „Farb­los und fa­de“, heißt es in ei­nem Face­book-Kom­men­tar. Dem So­apS­tar wird schmerz­lich vor Au­gen ge­führt: Mo­de­rie­ren ist doch ei­ne ganz an­de­re Num­mer! Un­ter­krie­gen lässt sie sich aber nicht! „Ich se­he al­les po­si­tiv.“

Die TV-Mo­de­ra­to­rin mit ih­rer Ma­ma Gun­di. Sie starb 2005 . Als Schirm­her­rin von „Self­a­py“(www.self­a­py.de) hilft Ni­na Bott psy­chisch kran­ken Men­schen.

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