Ei­ne Roman­ze oh­ne Hap­py End

Das Neue - - EXTRA -

Das Herz von Ro­my Schnei­der stand in Flam­men, als sie ih­rer gro­ßen Lie­be Hals über Kopf nach Pa­ris folg­te – Alain De­lon. Nur Wo­chen spä­ter, im März 1959, fei­er­ten sie Ver­lo­bung. Der Be­ginn ei­ner lei­den­schaft­li­chen Roman­ze oh­ne Hap­py End ...

Zu­rück in Pa­ris ge­noss Ro­my das freie Le­ben an Alains Sei­te in vol­len Zü­gen. Die paus­bä­cki­ge, schüch­ter­ne jun­ge Frau wur­de zur ele­gan­ten Schön­heit. Sie woll­te nichts an­de­res als die­sen Mann, Da­für er­trug sie so­gar sei­ne ero­ti­schen Es­ka­pa­den: „Lie­ber ei­ne un­glück­li­che Lei­den­schaft er­le­ben, statt im Glück zu schnar­chen.“Ins­ge­heim wünsch­te sie sich ei­ne hei­le Fa­mi­lie – für den frei­heits­lie­ben­den Alain un­vor­stell­bar.

Nur wi­der­stre­bend folg­te RoWäh­rend sie in Ka­li­for­ni­en „Der Kar­di­nal“dreh­te, ras­te sie vor Ei­fer­sucht. Denn er, ganz fran­zö­si­scher Ma­cho, moch­te nicht hin­ten an­ste­hen. Ih­ren Er­folg zahl­te er ihr auf sei­ne Wei­se heim, mit an­de­ren Frau­en. Bei ih­rer Rück­kehr nach Pa­ris 1964 war er weg. Mit Nat­ha­lie, sei­ner spä­te­ren Ehe­frau. Zu ei­ner Aus­spra­che kam es erst vier Jah­re spä­ter: Für „Der Swim­ming- pool“stan­den sie wie­der vor der Ka­me­ra – und ih­re hei­ßen Lie­bes­sze­nen wirk­ten al­les an­de­re als ge­spielt. Doch sie spür­ten, dass es nicht klap­pen wür­de. „Nichts ist to­ter als ei­ne er­kal­te­te Lie­be“, sag­te sie. Aber: Aus dem eins­ti­gen Ge­lieb­ten wur­de ihr engs­ter Freund. Als mit 43 Jah­ren Ro­mys Herz ver­sag­te, wein­te er an ih­rem To­ten­bett. Fo­tos von sei­nem ge­lieb­ten „Pup­pe­le“trägt Alain De­lon (81) bis heu­te bei sich ...

Noch heu­te trägt er Fo­tos von sei­nem ge­lieb­ten „Pup­pe­le“bei sich

Aus der Film-Lie­be wur­de Wirk­lich­keit: Ro­my und Alain 1958 bei den Dreh­ar­bei­ten zu „Chris­ti­ne“. Ver­lo­bung im März 1959 – ih­re Lie­be hielt nur fünf Jah­re. Sie zeig­ten der gan­zen Welt ih­re gro­ßen Ge­füh­le. Tie­fer Schmerz: Noch heu­te be­sucht Alain De­lon Ro­mys Gr­ab in Frank­reich.

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