Sehn­sucht nach ih­rer gro­ßen Lie­be

Das Neue - - DIESE WOCHE IN DAS NEUE -

Sie wirkt im­mer auf­ge­räumt, lässt sich nur noch sel­ten öf­fent­lich in die See­le bli­cken. Aber jetzt über­rascht Uschi Glas mal wie­der mit ei­ner Beich­te. Sie hat noch im­mer Sehn­sucht nach ih­rer gro­ßen Lie­be. Die Schei­dung von Bernd Te­waag (69) lässt sie ein­fach nicht los.

„Mei­ne größ­te Nie­der­la­ge war schon mei­ne Tren­nung“, er­klärt die 72-Jäh­ri­ge in ei­nem In­ter­view. Ge­meint ist da­mit das Lie­bes-Aus mit Ehe­mann Bernd. 20 Jah­re war sie mit dem Film-Pro­du­zen­ten glück­lich ver­hei­ra­tet. Das dach­te zu­min­dest Uschi Glas. Doch 2001 der Schock: Ihr Gat­te führ­te hin­ter ih­rem Rü­cken ein Dop­pel-Le­ben. Mit An­ke (44), ei­ner Bre­zelVer­käu­fe­rin, hat­te er ei­ne Af­fä­re. „Ich ha­be das ein­fach nicht ge­wusst. Das ha­be ich aus der Zei­tung er­fah­ren“, er­in­nert sich Uschi Glas noch heu­te.

Ih­re hei­le Welt, die sie bis da­hin ger­ne der Öf­fent­lich­keit prä­sen­tier­te, war zer­stört. „Sie lag in Trüm­mern. Da gehst du nicht mehr, da liegst du erst mal am Bo­den“, sagt die Schau­spie­le­rin.

Be­son­ders, weil sie im­mer an die ewi­ge Lie­be ge­glaubt hat­te. „Das Wort ‚Bis dass der Tod euch schei­det‘ ha­be ich ziem­lich ernst ge­nom­men. Ich war über­zeugt, dass wir ei­nes Ta­ges als Oma und Opa in der Hol­ly­wood­schau­kel sit­zen und ein En­kel­kind auf dem Schoß ha­ben.“

Die Zeit nach der Schei­dung war hart für Uschi Glas. Ihr neu­es Glück fand sie in Un­ter­neh­mens­be­ra­ter Die­ter Her­mann (64). ▲ Von 1981 bis 2003 war sie mit Bernd Te­waag ver­hei­ra­tet.

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