Zu Hau seist Su­san­ne der Boss

Drei-Ta­ge-Prä­si­dent bei den Bay­ern

Das Neue - - DIESE WOCHE IN DAS NEUE -

Er ist wie­der in Amt und Wür­den! 270 Ta­ge nach der Ent­las­sung aus der Haft ist Uli Ho­en­eß er­neut an der Spit­ze an­ge­kom­men. Beim FC Bay­ern Mün­chen ist er ab so­fort wie­der Prä­si­dent – aber nur drei Ta­ge die Wo­che. Denn zu Hau­se ist sei­ne Su­san­ne (64) der Boss. Und die will ih­ren Mann öf­ter um sich ha­ben!

Fast wirkt es, als wä­re er nie weg ge­we­sen. Die Fans ju­beln ihm zu, spen­den Ap­plaus. Die Ver­ur­tei­lung we­gen Steu­er­hin­ter­zie­hung, für die der Ex-Ki­cker 2014 zu drei Jah­ren und sechs Mo­na­ten Haft ver­ur­teilt wur­de, scheint bei den meis­ten ver­ges­sen. Jetzt ist der Ge­läu­ter­te wie­der da, wo er schon vor sei­ner Ver­ur­tei­lung zwi­schen 2009 und 2014 war: auf dem Prä­si­den­tenStuhl des FC Bay­ern.

Doch be­vor Uli Ho­en­eß zu­rück­keh­ren konn­te, muss­te er sich erst ein­mal das Ein­ver­ständ­nis von sei­ner Frau ein­ho­len! Susi hat­te Angst, weil ihr Mann seit 2010 an Gicht lei­det und wäh­rend der Haft­zeit noch Herz­pro­ble­me be­kam: „Aber sie hat er­kannt, dass ich nicht glück­lich wer­de, wenn ich mit 64 in den ab­so­lu­ten Ru­he­stand ge­he.“

Ei­nen Kom­pro­miss muss­te Uli aber ein­ge­hen: Er darf nur mon­tags, mitt­wochs und frei­tags für den FC Bay­ern ar­bei­ten. Die rest­li­che Zeit ge­hört sei­ner Susi!

Uli Ho­en­eß und sei­ne Susi ha­ben schwe­re Zei­ten hin­ter sich. „Ich ha­be ei­nen Feh­ler ge­macht. Da­für ha­be ich ge­sühnt und den Scha­den wie­der­gut­ge­macht“, sagt er.

Der neue, al­te Bay­ern-Prä­si­dent. Auch Franz Beckenbauer (71, r.) hat­te die­ses Amt be­reits in­ne (1994–2009).

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