„Wä­re ich reich, hät­te ich ei­ne Haus­häl­te­rin!“

Das Neue - - TV-STAR DER WOCHE -

Sie hat al­les im Griff. Als ers­ter weib­li­cher Kri­miBoss im ZDF de­le­giert Kat­ha­ri­na Böhm in „Die Che­fin“ge­konnt ih­re Un­ter­ge­be­nen.

Zu Hau­se hin­ge­gen gibt es bei der 52-Jäh­ri­gen, die mit Soh­ne­mann Sa­mu­el (18) in Bald­ham bei Mün­chen lebt, lei­der kei­ne Be­diens­te­ten. Und die wür­de sich die Schau­spie­le­rin doch so sehr wün­schen. Zum Bei­spiel ei­ne Haus­häl­te­rin, wie sie im In­ter­view mit „das neue“ver­rät. „Die Che­fin“wird in der baye­ri­schen Lan­des­haupt­stadt ge­dreht. Ge­fällt Ih­nen das?

Das ist ein Luxus. Aber gleich­zei­tig hat man den gan­zen All­tag noch an der Ba­cke. Da gibt es kei­ne Aus­re­de, sich nicht um die Post zu küm­mern, weil man nicht zu Hau­se ist. Al­so ist es doch bes­ser, nicht in Mün­chen zu dre­hen?

Na ja, da hat­te ich, be­son­ders als Sam noch jün­ger war, ein schlech­tes Ge­wis­sen ihm ge­gen­über. Des­halb bin ich ge­pen­delt, was ganz schön an­stren­gend ist. Egal wie weit der Dreh­ort war, ich ha­be im­mer ver­sucht, am Wo­che­n­en­de zu Hau­se zu sein. Was ma­chen Sie, wenn Sie von ei­ner Rei­se wie­der­kom­men?

Das, was al­le ma­chen. Wä­sche wa­schen. Aber ich ge­be zu, dass ich Haus­halts­ar­beit nicht mag. Das liegt wahr­schein­lich dar­an, dass man es im­mer tun muss. Das ist üb­ri­gens der ein­zi­ge Grund, war­um ich manch­mal rei­che Men­schen be­nei­de. Wie wich­tig sind Ih­nen Ih­re ei­ge­nen vier Wän­de?

Sehr wich­tig. Das ist mein Nest, das sind mei­ne Wur­zeln. Das hat aber be­stimmt ganz viel da­mit zu tun, dass ich in mei­nem El­tern­haus le­be. Wel­che Er­in­ne­rungs­stü­cke sind Ih­nen von Ih­rem Va­ter Karl­heinz († 86) ge­blie­ben?

Da gibt es ei­ni­ge, bei­spiels­wei­se sei­nen Oh­ren­ses­sel. Mein Va­ter hat ihn sich in Lu­ga­no ge­kauft. Dort bin ich ge­bo­ren. Und von Ih­rer Mut­ter Bar­ba­ra Lass († 54)?

Mei­ne Ma­ma hat in den 70erJah­ren An­ti­qui­tä­ten ge­sam­melt und sie auch ver­kauft. Und ei­ni­ges da­von ha­be ich noch. Ein paar Schrän­ke zum Bei­spiel. Sie wer­den Ih­rer viel zu früh ver­stor­be­nen Ma­ma im­mer ähn­li­cher …

Das ist ein sehr schö­nes Kom­pli­ment. Aber dann müss­ten Sie mal mei­nen Sohn se­hen. Da wür­den Sie vom Glau­ben ab­fal­len (lacht). Vie­le Men­schen in un­se­rem Um­feld sa­gen zwar, er sieht mei­nem Va­ter ähn­lich. Ich al­ler­dings er­ken­ne eher mei­ne Mut­ter. Das freut mich, denn es sind doch mei­ne Wur­zeln, die Sam in sich trägt. P. K. / T&T

TV-Tipp

ü Fünf neue Fol­gen von „Die Che­fin“lau­fen ab dem 2. De­zem­ber im­mer frei­tags um 20.15 Uhr im ZDF.

Ent­spann­ter Star. „Ich ru­he sehr fest in mir“, sagt Kat­ha­ri­na Böhm über sich selbst.

Ma­ma Bar­ba­ra (r.) war das gro­ße Vor­bild der Schau­spie­le­rin.

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