–Nie mehr Rü­cken­schmer­zen!

Be­reits je­der Zwei­te hat ­chro­ni­sche Be­schwer­den. Die bes­ten Ex­per­ten-Tipps

Das Neue - - DIESE WOCHE IN NEUE -

Ei­gent­lich ist un­ser Kör­per da­für aus­ge­legt, sich zu be­we­gen. Doch was machen wir? Sit­zen! Ob am Schreib­tisch oder im Au­to – im Durch­schnitt brin­gen es die Deut­schen auf täg­lich 7,5 St­un­den. Ei­ne der häu­figs­ten Fol­gen: Rü­cken­schmer­zen. Was hilft da­ge­gen?

„Be­we­gung ist die beste Vor­beu­gung“, sagt Dag­mar Schlau­bitz vom Deut­schen Ver­band für Phy­sio­the­ra­pie. „Wer sich ein­bis zwei­mal in der Wo­che sport­lich be­tä­tigt, stärkt sei­ne Rü­cken­mus­ku­la­tur und bie­tet dem Schmerz we­ni­ger An­griffs­punk­te.“Im Grun­de eig­net sich je­de Sport­art. Denn

die Rü­cken­mus­ku­la­tur ist an fast je­der Be­we­gung des Kör­pers ­be­tei­ligt. Be­son­ders gut sind Schwim­men, Nor­dic Wal­king oder ge­ziel­te Rü­cken­übun­gen.

Öf­ters mal auf dem Stuhl her­um­lüm­meln

Neue Stu­di­en zei­gen: Be­son­ders das weit ­zu­rück­ge­lehn­te, so­zu­sa­gen lüm­me­li­ge Sit­zen ent­las­tet Mus­keln, Seh­nen, Bän­der und die Wir­bel­säu­le. „Zu­sätz­lich kann ein er­go­no­misch an­ge­pass­ter Bü­ro­stuhl oder ein spe­zi­el­les Keil­kis- sen hel­fen.“Wich­tig ist auch, im­mer wie­der mal die Hal­tung zu wech­seln. Auch von Vor­teil: hin und ­wie­der auf­ste­hen und ei­ni­ge Schrit­te ­ge­hen. Nut­zen Sie au­ßer­dem die Mit­tags­pau­se für ei­nen län­ge­ren Spa­zier­gang.

Das rich­ti­ge He­ben und Bü­cken ist wich­tig

• Beim He­ben mög­lichst in die Knie ge­hen und das Ge­wicht aus den Ober­schen­keln hoch­drü­cken.

• Ein­käu­fe im­mer auf zwei gleich schwe­re Ta­schen ver­tei­len und in je­der Hand ei­ne tra­gen. Noch bes­ser ist ein Ruck­sack.

• Fla­che Ab­sät­ze tra­gen. Be­reits et­wa drei Zen­ti­me­ter Ab­satz­hö­he zwin­gen die ­Wir­bel­säu­le in das be­las­ten­de Hohl­kreuz. Noch bes­ser: Ge­hen Sie zu Hau­se so oft wie mög­lich bar­fuß. Das kräf­tigt auf Dau­er die ge­sam­te Kör­per­sta­tik.

Wenn der Schmerz trotz­dem noch an­hält

Der Haus­arzt kann Phy­sio­the­ra­pie ­ver­schrei­ben. Bei den Übun­gen lernt man, lang­fris­tig be­weg­lich zu blei­ben. Das re­du­ziert den Schmerz. Auch mit Fra­gen zur Ar­beits­platz­ge­stal­tung und zu be­las­ten­den Si­tua­tio­nen im Haus­halt ist man bei ei­nem Phy­sio­the­ra­peu­ten an der rich­ti­gen Stel­le.

Wo fin­de ich ge­eig­ne­te Spe­zia­lis­ten?

Ei­ne Su­che über die Post­leit­zahl bie­tet der Deut­sche Ver­band für Phy­sio­the­ra­pie im In­ter­net: www. phy­sio-deutsch­land.de.

Vor al­lem lan­ges Sit­zen so­wie fal­sche Be­las­tung beim He­ben lö­sen Mus­kel­ver­span­nun­gen aus, die Schmer­zen ver­ur­sa­chen.

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