– Zu viel Säu­re scha­det dem Kör­per

Ver­spannt, mü­de oder die Ge­len­ke schmer­zen? Was vie­le nicht wis­sen: Das kann auch an ­un­se­rer Er­näh­rung lie­gen

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Fleisch, Wurst, Kä­se und Back­wa­ren kom­men bei den meis­ten von uns täg­lich auf den Tisch. Doch im Lau­fe der Jah­re kann un­ser Kör­per durch ei­ne sol­che Er­näh­rungs­wei­se nach und nach über­säu­ern.

Wie es zu ei­ner ­Über­las­tung kommt

Denn das Pro­blem ei­nes sol­chen Spei­se­plans ist das Über­maß an tie­ri­schen Ei­wei­ßen. Die­se wer­den im Kör­per zu Säu­ren ver­stoff­wech­selt. Ei­ne ge­wis­se Men­ge kann un­ser Or­ga­nis­mus neu­tra­li­sie­ren, da­für sorgt ein na­tür­li­ches Puf­fer-Sys­tem. Doch ab ei­nem ge­wis­sen Punkt ist die­ses über­las­tet. Dar­über hin­aus ver­stär­ken Stress und in­ne­re An­span­nung den Säu­re-Über­schuss. Au­ßer­dem trägt Be­we­gungs­man­gel da­zu bei, dass die Nie­ren we­ni­ger aus­schei­den. Die Fol­ge: Der Säu­re-Ba­sen-Haus­halt ge­rät aus dem Gleich­ge­wicht.

Krank­hei­ten wer­den da­durch be­güns­tigt

Zu den ers­ten An­zei­chen zäh­len Mus­kel­schmer­zen und -krämp­fe, Mü­dig­keit, Kopf­weh oder auch Haar­aus­fall. Wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en deu­ten dar­auf hin, dass der Säu­re-Über­schuss auf Dau­er die Ge­len­ke schä­di­gen kann und Ar­thri­tis (Ge­len­k­ent­zün­dung) be­güns­tigt. Au­ßer­dem wächst das Ri­si­ko für Er­kran­kun­gen wie Os­teo­po­ro­se (Kno­chen­schwund), Dia­be­tes und Neu­ro­der­mi­tis.

Was je­der von uns ­un­ter­neh­men kann

Ex­per­ten ra­ten da­zu, die Er­näh­rung für min­des­tens zwei Mo­na­te um­zu­stel­len: Es­sen Sie we­ni­ger Fleisch, Wurst und Weiß­mehl­pro­duk­te, statt­des­sen machen Obst und Ge­mü­se den Haupt­teil des Spei­se­plans aus. Sie ent­hal­ten näm­lich wich­ti­ge Mi­ne­ra­li­en wie Kal­zi­um und Ma­g­ne­si­um, die un­ser Kör­per braucht, um Säu­ren zu neu­tra­li­sie­ren.

Zu­dem soll­te leich­ter Aus­dau­er­sport die Ent­säue­rungs­Kur be­glei­ten. Da­bei at­men wir näm­lich tie­fer, was wie­der­um die Ab­at­mung von Säu­ren wie Koh­len­di­oxid för­dert. Auch Schwit­zen un­ter­stützt die Säu­re­aus­schei­dung. Fer­ner wirkt sich sanf­te kör­per­li­che Ak­ti­vi­tät po­si­tiv auf die Ge­len­ke aus und hilft au­ßer­dem, Stress deut­lich zu re­du­zie­ren.

Wer drei­mal wö­chent­lich für min­des­tens ei­ne hal­be St­un­de ak­tiv ist, re­du­ziert den Säure­über­schuss.

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