Lie­ber hoch do­siert und kurz oder nied­rig do­siert und lang?

Das Neue - - MEDIZIN -

Bei ei­ner kur­zen Kor­ti­son­ga­be tre­ten höchs­tens ge­rin­ge Ne­ben­wir­kun­gen auf – un­ab­hän­gig von der Stär­ke. The­ra­pi­en von mehr als drei Wo­chen wer­den da­ge­gen sorg­fäl­tig ab­ge­wo­gen. Denn jen­seits die­ser Gren­ze tre­ten bei na­he­zu je­der Do­sis Ne­ben­wir­kun­gen auf. Der Grund: Durch ei­ne längere Ein­nah­me des Wirk­stoffs wird die kör­per­ei­ge­ne Kor­ti­son-Pro­duk­ti­on zu­dem un­ter­drückt. Da­durch kön­nen die Ne­ben­nie­ren schrump­fen. Das Me­di­ka­ment darf da­her nicht ab­rupt ab­ge­setzt wer­den, son­dern muss lang­sam re­du­ziert wer­den, da­mit die Nie­re ge­nü­gend Zeit zum Wie­der­auf­bau hat.

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