Wenn Er­näh­rung den Darm bremst

Da­mit es mit der Ver­dau­ung pro­blem­los klappt, soll­te man auf ei­nen aus­ge­wo­ge­nen Spei­se­plan ach­ten

Das Neue - - MEDIZIN -

Sü­ßig­kei­ten, Weiß­mehl, fet­te Wurst und frit­tier­te Snacks soll­ten nur sel­ten auf ei­nem ge­sun­den Spei­se­plan ste­hen. Denn die­se Nah­rungs­mit­tel lie­fern kei­ne Bal­last­stof­fe, die un­ser Kör­per für ei­ne gu­te Ver­dau­ung be­nö­tigt. Bal­last­stof­fe sind lang­ket­ti­ge Mo­le­kü­le, die in Ge­mü­se, Obst und Ge­trei­de vor­kom­men, im Darm Was­ser an sich bin­den und auf­quel­len. Da­durch wird die Darm­be­we­gung an­ge­regt, der Spei­se­brei schnel­ler trans­por­tiert und der Stuhl wei­cher. Die Deut­sche Ge­sell­schaft für Er­näh­rung emp­fiehlt, täg­lich 30 g Bal­last­stof­fe zu sich zu neh­men. Das ent­spricht zum Bei­spiel drei Schei­ben Voll­korn­brot, drei Kar­tof­feln, ei­ner Por­ti­on Blu­men­kohl, ei­ner Ka­rot­te, ei­nem Sa­lat­tel­ler, ei­nem Ap­fel und ei­ner Por­ti­on Bee­ren. Da­zu soll­te man aus­rei­chend trin­ken. Kommt es den­noch zur Ver­stop­fung, gibt es sanf­te Hil­fen aus der Na­tur – zum Bei­spiel Midro Tee aus Sen­nes­blät­tern. Er wirkt zu­ver­läs­sig, be­las­tet nicht und ist gut ver­träg­lich.

Hil­fe bei VER­STOP­FUNG

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