Das Na­tur­wun­der ge­gen Fal­ten

Das Neue - - MEDIZIN -

Die bio­lo­gi­sche Haut­al­te­rung hin­ter­lässt be­reits früh ih­re Spu­ren: Et­wa ab dem 25. Le­bens­jahr zie­hen sich klei­ne Ver­tie­fun­gen durch un­ser Ge­sicht. Was zu­nächst nur als fei­ne Li­ni­en sicht­bar wird, wächst sich bald zu tie­fen Fur­chen aus. Son­ne, tro­cke­ne Luft und ei­si­ge Käl­te sind nur ei­ni­ge Bei­spie­le für zahl­rei­che Um­welt­fak­to­ren, die die­sen Pro­zess be­schleu­ni­gen. Ge­gen Fal­ten­bil­dung scheint kein Kraut ge­wach­sen zu sein – oder doch? Wis­sen­schaft­ler der Uni­ver­si­tät Mia­mi ha­ben jetzt ei­ne Ant­wort dar­auf ge­fun­den. Sie lau­tet Hoho­wi – ein Strauch, der un­ter ex­trems­ten Be­din­gun­gen in der Mo­ha­ve-Wüs­te ge­deiht und sein im­mer­grü­nes Blatt­werk durch be­son­de­re In­halts­stof­fe schützt.

Fal­ten­glät­tung auf rein pflanz­li­che Art

Als Ex­trakt ak­ti­vie­ren die­se Stof­fe auf na­tür­li­che Wei­se das Re­ge­ne­ra­ti­ons­ver­mö­gen un­se­rer Haut. Denn das Hoho­wi-Sub­strat ist ein wah­res Mul­ti­ta­lent: Es ent­hält Ra­di­kal­fän­ger, die den Al­te­rungs­pro­zess der Haut ver- lang­sa­men. Als be­son­de­res Ex­tra be­sitzt Hoho­wi Bo­ten­stof­fe, die das Zell­wachs­tum tief in der Haut an­re­gen und die kör­per­ei­ge­ne Pro­duk­ti­on von Kol­la­gen­fa­sern för­dern. Da­durch er­hält das Ge­we­be wie­der sei­ne na­tür­li­che Spann­kraft zu­rück und wirkt glat­ter, jün­ger und ge­schmei­di­ger. Die Ex­per­ten in Mia­mi ha­ben den Ex­trakt mit mo­der­nen Me­tho­den auf den Prüf­stand ge­stellt: In ei­ner kli­ni­schen Stu­die tes­te­ten sie ei­ne Cre­me, in der die­ser Ex­trakt hoch­do­siert ent­hal­ten war („Ce­ly­oung An­ti-Aging Cre­me“, PZN-Nr. 3689290, Apo­the­ke). Das Er­geb­nis hat die ho­hen Er­war­tun­gen der For­scher noch deut­lich über­trof­fen. „Bei aus­nahms­los al­len Pa­ti­en­tin­nen wur­de die Haut straf­fer“, sagt Dr. Bernd Woll­schlä­ger, Pro­fes­sor der Uni­ver­si­tät Mia­mi. Die Pro­ban­den ver­teil­ten die Cre­me mor­gens und abends auf dem ge­rei­nig­ten Ge­sicht und mas­sier­ten sie sanft in die Ge­sichts­haut. So konn­ten die Hoho­wi-Sub­stra­te tief im Ge­we­be lie­gen­de Re­ge­ne­ra­ti­on­kräf­te ak­ti­vie­ren. Elas­ti­zi­tät und ju­gend­li­che Fri­sche der Haut kehr­ten zu­rück.

Cre­mes mit na­tür­li­chen Ex­trak­ten hal­ten die Haut elas­tisch und straff.

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