Auf­klä­rungs­Kam­pa­gne„ Män­ner. Re­den.Jetzt“

Das Neue - - MEDIZIN -

„Das Wich­tigs­te ist, auf die Si­gna­le des Kör­pers zu ach­ten. Das muss­te auch ich erst ler­nen. Ich weiß, wie es sich an­fühlt, mit Schmer­zen ins Sta­di­on zu ge­hen. Man denkt, als taf­fer Sport­ler wür­de man die Pro­ble­me al­lei­ne lö­sen kön­nen. Doch das ist fast im­mer ein Irr­tum. Da­her muss­te ich mich da­mit aus­ein­an­der­set­zen, kör­per­li­che Ein­schrän­kun­gen of­fen zu kom­mu­ni­zie­ren oder mit ei­nem Arzt dar­über zu spre­chen – ein Schritt, der nicht leicht für mich war und mich auch heute manch­mal noch her­aus­for­dert. Pro­ble­me klar beim Na­men zu nen­nen, ist ei­ne der ent­schei­den­den Vor­aus­set­zun­gen da­für, dass wir recht­zei­tig die not­wen­di­ge Un­ter­stüt­zung er­hal­ten. Das gilt um­so mehr bei schwe­ren Er­kran­kun­gen – wie et­wa Pro­sta­ta­krebs.“

Car­lo Thrän­hardt (59), ehe­ma­li­ger Hoch­sprin­ger und Bot­schaf­ter von „Män­ner. Re­den.Jetzt“

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