Rei­se:

Ro­man­ti­schesRo­then­burg

Das Neue - - DIESE WOCHE IN -

Wer durch das Stadt­tor von Ro­then­burg ob der Tau­ber schrei­tet, taucht in ei­ne an­de­re Welt ein. Klei­ne Gas­sen füh­ren an Tür­men, Brun­nen und Fach­werk­häu­sern vor­bei – ein mit­tel­al­ter­li­ches Stra­ßen- und Ge­bäu­de­en­sem­ble, das welt­weit ein­zig­ar­tig ist. Für vie­le ist die Kle­in­stadt in Mit­tel­fran­ken der ro­man­tischs­te Ort in Deutsch­land.

Schon vor 500 Jah­ren ka­men die Men­schen im Ad­vent auf dem Markt­platz zu­sam­men. Im Schat­ten der prunk­vol­len Pa­tri­zi­er­häu­ser wärm­ten sie die kal­ten Fin­ger an den mit hei­ßen Ge­trän­ken ge­füll­ten Tas­sen und

Al­te Le­gen­den

er­zähl­ten sich Ge­schich­ten vom Rei­ter­le. Als Ab­ge­sand­ter ei­ner an­de­ren Welt soll er zur Win­ter­zeit mit den See­len der Ver­stor­be­nen durch die Lüf­te ge­schwebt sein. Wäh­rend die mys­ti­sche Fi­gur den Men­schen da­mals eher un­heim­lich war, ist sie heute zu ei­nem freund­li­chen Ad­vents­bo­ten ge­wor­den – und zum Na­mens­ge­ber des Weih­nachts­markts. Die­ser hat sich über all die Jah­re kaum ver­än­dert. Die his­to­ri­sche Ku­lis­se sorgt im­mer noch für ei­ne be­son­de­re Stim­mung auf dem Rei­ter­les­markt.

Wenn der Markt nach den Fei­er­ta­gen wie­der ab­ge­baut wird, ist das Fest noch lan­ge nicht vor­bei. Das gan­ze Jahr über lädt das Weih­nachts­dorf von Kä­the Wohl­fahrt in ei­ne Mär­chen­welt ein und macht zwi­schen schnee­be­deck­ten Fach­werk­häu­sern und ei­nem fünf Me­ter ho­hen Tan­nen­baum Weih­nachts­wun­der wahr.

Die Plön­leinGa­be­lung mit dem Sie­ber­s­tor (l.) und dem Ko­bol­zel­ler Tor (r.) sieht heute noch so aus wie vor hun­der­ten von Jah­ren.

Schnee­bal­len: Das ver­zier­te Mür­be­teig­ge­bäck gibt es in zahl­rei­chen Va­ri­an­ten.

Vom Turm des Rat­hau­ses aus hat man ei­nen tol­len Blick über die Stadt.

Die gro­ße Aus­wahl an Kunst­hand­werk auf dem Rei­ter­les­markt lockt vie­le Gäs­te an. Das mär­chen­haf­te Ko­bol­zel­ler Tor ist der Ein­gang zur Stadt.

Das Weih­nachts­dorf von Kä­the Wohl­feld gibt es schon seit 1981.

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