– Ma­g­ne­si­um ge­gen Wa­den­krämp­fe

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Kopf­schmer­zen, Zit­tern, Mus­kel­krämp­fe: Es gibt vie­le Be­schwer­den, mit de­nen der Kör­per auf ei­nen Man­gel an Ma­g­ne­si­um hin­weist. Die­sen Mi­ne­ral­stoff braucht der mensch­li­che Or­ga­nis­mus täg­lich. Das Pro­blem: Er kann ihn nicht selbst her­stel­len. Wird die emp­foh­le­ne Ta­ges­do­sis von 300–400 mg dau­er­haft un­ter­schrit­ten, dro­hen ge­sund­heit­li­che Be­ein­träch­ti­gun­gen und so­gar ver­schie­de­ne Krank­hei­ten. Was Ma­g­ne­si­um al­les kann, er­fah­ren Sie hier.

Das Mi­ne­ral schützt vor Dia­be­tes

Al­le Stoff­wech­sel­vor­gän­ge be­nö­ti­gen es: So funk­tio­niert die Ener­gie­ge­win­nung aus Fett und Ei­weiß nur in Ver­bin­dung mit ge­nü­gend Ma­g­ne­si­um. Wich­tig ist es auch bei der Zu­cker­ver­wer­tung, da es sich po­si­tiv auf den Blut­zu­cker­ab­bau aus­wirkt und das Dia­be­tes-Ri­si­ko senkt. Ma­g­ne­si­um ver­bes­sert au­ßer­dem die Sau­er­stoff­ver­sor­gung des Herz­mus­kels. Zu­dem wirkt es ge­fäßer­wei­ternd und schützt so vor Blut­hoch­druck.

Ein Man­gel führt oft zu Krämp­fen

Fehlt Ma­g­ne­si­um, kön­nen sich Mus­keln nach ei­ner An­stren­gung nicht re­ge­ne­rie­ren. Die Fol­gen: Wa­den­krämp­fe und Ver­span­nun­gen. Zu­dem ist das Mi­ne­ral für un­ser Ge­hirn wich­tig. Denn wie schnell wir et­was Neu­es er­ler­nen, hängt von der An­zahl und der Fle­xi­bi­li­tät der Ner­ven­ver­bin­dun­gen im Ge­hirn ab. Bei­des wird durch Ma­g­ne­si­um güns­tig be­ein­flusst.

So wird der Spei­cher ganz ein­fach auf­ge­füllt

Den Ma­g­ne­si­um-Ta­ges­be­darf de­cken wir et­wa mit 200 g Ki­cher­erb­sen, 100 g Se­sam oder 160 g Kleie. Wer aber auf Num­mer si­cher ge­hen will, kann zu ei­nem hoch do­sier­ten Prä­pa­rat grei­fen (z. B. ­„Biolec­tra Ma­g­ne­si­um 365 mg Brau­se­gra­nu­lat“, re­zept­frei, Apo­the­ke).

Lid­zu­cken oder Krämp­fe in den Wa­den kön­nen An­zei­chen für ei­ne Un­ter­ver­sor­gung mit Ma­g­ne­si­um sein.

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