Andrea Sa­watz­ki: „Ich freue mich schon dar­auf, Oma­zu­wer­den“

Fa­mi­lie geht der Schau­spie­le­rin über al­les

Das Neue - - DIESE WOCHE IN DAS NEUE - C. S.

En­kel­kin­der sind et­was ganz Be­son­de­res. Das fin­det auch Andrea Sa­watz­ki (53). „Ich freue mich schon dar­auf, Oma zu wer­den“, ver­rät die sym­pa­thi­sche Schau­spie­le­rin im ex­klu­si­ven Ge­spräch mit „das neue“.

Au­ßer­dem plau­dert die be­lieb­te Ber­li­ne­rin sü­ße De­tails über ihr Fa­mi­li­en­le­ben aus.

Ih­re Söh­ne Bru­no (14) und Mo­ritz (17) sind noch sehr jung. Wie wür­den Sie re­agie­ren, wenn ei­ner von bei­den in jun­gen Jah­ren Va­ter wer­den möch­te?

Ich lie­be klei­ne Kin­der. Ich wür­de mich wahr­schein­lich so­gar dar­über freu­en, wenn ich mit die­ser Nach­richt über­rascht wer­de und mich so­fort als Ba­by­sit­ter an­bie­ten (lacht).

Auf ei­ner Ska­la von eins bis zehn: Mit wie viel Ge­las­sen­heit ge­hen Sie durchs Le­ben?

Ich be­mü­he mich jetzt noch auf ei­ne Acht zu kom­men.

Sind Sie in schwie­ri­gen Si­tua­tio­nen denn im­mer ru­hig?

Nein. Lei­der nicht.

Sie ha­ben ei­nen neu­en Ro­man ge­schrie­ben. Da­rin ge­rät im­mer al­les au­ßer Kon­trol­le, wenn sich Fa­mi­li­en­be­such an­kün­digt. Wie ist das in der Fa­mi­lie Sa­watz­ki/Ber­kel?

Bei uns ist al­les eben­falls völ­lig chao­tisch. Wir be­kom­men je­doch eher Be­such von Freun­den. Die­se sind oft die bes­se­re Fa­mi­lie, weil man sie sich aus­su­chen kann.

Gibt es bei Ih­nen ei­nen Fa­mi­li­en-Chef?

Mein Mann und ich küm­mern uns um al­les ge­mein­sam: Die Din­ge, die er nicht gut kann, über­neh­me ich – und um­ge­kehrt.

Was kön­nen Sie nicht so gut?

Ich bin ab­so­lut un­fä­hig für je­de Art von Haus­halts­pla­nung. Das über­nimmt dann mein Schatz. Chris­ti­an ist für al­les Or­ga­ni­sa­to­ri­sche zu­stän­dig. Er ach­tet dar­auf, dass wir auch mal ei­ne Film­pre­mie­re oder Ga­la be­su­chen. Sol­che Din­ge ge­hen an­sons­ten völ­lig an mir vor­über.

Was sind Ih­re Auf­ga­ben?

Ich er­le­di­ge die täg­li­chen Be­sor­gun­gen und or­ga­ni­sie­re die Hun­de. Die täg­li­chen Fahr­ten für die Kin­der tei­len wir uns.

Woll­ten Sie im­mer mehr sein, als nur Haus­frau und Mut­ter?

Ich fin­de es sehr schön, mal nur Haus­frau und Mut­ter zu sein. Auf Dau­er wür­de ich da­mit al­lei- ne nicht glück­lich wer­den. Ich lie­be mei­nen Be­ruf ein­fach. Was wä­re Ihr Plan B zur Schau­spie­le­rei ge­we­sen?

Ich hät­te mir vor­stel­len kön­nen Büh­nen­bil­der zu ge­stal­ten. – oder et­was mit Tie­ren. In­wie­weit ken­nen Sie als Frau ei­gent­lich das Ge­fühl der Über­for­de­rung?

Die­ses Ge­fühl ken­ne ich nur, wenn ich al­lei­ne bin. So­bald die Kin­der aus der Schu­le kom­men und die Fa­mi­lie ver­sam­melt ist, wird plötz­lich al­les hin­fäl­lig. Dann ist es egal, wie viel man an die­sem Tag ge­schafft hat.

Die Schau­spie­le­rin und Chris­ti­an Ber­kel sind schon seit 1997 ein Paar, seit fünf Jah­ren je­doch erst ver­hei­ra­tet. Ro­te Haa­re, ro­te En­te. Die­se taf­fe La­dy hat Feu­er in sich. „Das Äl­ter­wer­den macht mir kei­ne Angst“, sagt Andrea Sa­watz­ki glück­lich.

Der neue Ro­man „Ihr seid na­tür­lich ein­ge­la­den“von Andrea Sa­watz­ki ist für 16,99 Eu­ro im Han­del er­hält­lich.

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