MRT: Kei­ne Angst vor der Röh­re

Das Neue - - MEDIZIN -

Für bis zu 30 Mi­nu­ten in ei­ner en­gen Röh­re lie­gen, die De­cke nur we­ni­ge Zen­ti­me­ter von der Na­se ent­fernt, da­zu oh­ren­be­täu­ben­der Lärm: Vie­le Men­schen ha­ben Angst vor ei­ner Ma­gnet­re­so­nanz-To­mo­gra­fie (MRT). Da­bei ist sie am bes­ten ge­eig­net für die Darstel­lung von Weich­teil-Ge­we­be und Ge­fä­ßen. Die schar­fen Bil­der er­leich­tern die Früh­er­ken­nung von Krank­hei­ten, zu­dem ent­steht kei­ne Strah­len­be­las­tung für die Pa­ti­en­ten.

Be­ru­hi­gungs­mit­tel und mehr Platz

Wie aber wer­den Pa­ti­en­ten un­ter­sucht, die sich vor der En­ge fürch­ten? Auf Wunsch er­hal­ten sie ein Be­ru­hi­gungs­mit­tel, in schwe­ren Fäl­len ist auch ei­ne kur­ze Nar­ko­se mög- lich. Ei­ne neue Ent­wick­lung ist das „of­fe­ne MRT“. Statt aus ei­ner Röh­re be­ste­hen die Ge­rä­te aus ei­ner Bo­den- und ei­ner Deck­plat­te. So kann der Pa­ti­ent nach drau­ßen se­hen und hat we­ni­ger Platz­angst. Wich­tig: Fra­gen Sie vor der Un­ter­su­chung bei Ih­rer Kran­ken­kas­se nach, ob die Kos­ten (140 bis 1 200 Eu­ro) über­nom­men wer­den.

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