–Fit im Kopf mit Hil­fe aus der Na­tur

Rich­tig es­sen – bes­ser den­ken: Be­stimm­te Le­bens­mit­tel er­hö­hen un­se­re Geis­tes­kraft und schüt­zen das Ge­hirn

Das Neue - - DIESE WOCHE IN NEUE -

Je hek­ti­scher un­ser All­tag ist, des­to mehr muss un­ser Ge­hirn leis­ten. Wenn uns dann z. B. der Na­me ei­ner Be­kann­ten nicht mehr ein­fällt, ist das ein Zei­chen da­für, dass un­ser Den­kor­gan an sei­ne Gren­zen stößt. Jetzt kann die rich­ti­ge Er­näh­rung hel­fen. Ne­ben täg­lich 30 Mi­nu­ten Be­we­gung an der fri­schen Luft und ei­nem er­hol­sa­men Schlaf hel­fen be­stimm­te Le­bens­mit­tel da­bei, un­se­re Ge­hirn­zel­len lan­ge jung und fit zu hal­ten.

Grü­ner Tee stei­gert die Kon­zen­tra­ti­on

Die­ser Tee ist für un­ser ­Ge­hirn dop­pelt gut: Zum ei­nen regt der en­t­hal­te­ne Gerb­stoff EGCG die Bil­dung von Ner­ven­zel­len an. Zum an­de­ren för­dern Po­ly­phe­n­o­le so­wie Kof­f­e­in die Sau­er­stoff­ver­sor­gung im Ge­hirn und stei­gern so un­se­re Kon­zen­tra­ti­on. Und das bis zu sechs St­un­den, nach­dem wir ihn ge­trun­ken ha­ben. Vier Tas­sen täg­lich stär­ken die Hirn­zel­len.

Avo­ca­do macht das Ge­hirn sta­bi­ler

Die süd­ame­ri­ka­ni­sche Frucht lie­fert viel Le­ci­t­hin. Die­se che­mi­sche Ver­bin­dung ist Haupt­be­stand­teil un­se­rer Ge­hirn­zel­len und schützt sie vor schäd­li­chen Ein­flüs­sen. Au­ßer­dem ent­hält die Avo­ca­do Vit­amin B 1 (Thia­min) und B 6. Die­se för­dern den In­for­ma­ti­ons­aus­tausch zwi­schen un­se­ren Hirn­zel­len und da­mit die Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit. Tipp: Ver­wen­den Sie Avo­ca­do als But­ter-Er­satz auf Brot. So steht sie ­re­gel­mä­ßig auf Ih­rem Spei­se­plan. Die Frucht ist ähn­lich fett wie But­ter, ent­hält al­ler­dings, an­ders als das Streich­fett aus Milch, vie­le un­ge­sät­tig­te Fett­säu­ren. Die sind gut fürs Herz-Kreis­lauf-Sys­tem.

Blau­bee­ren hal­ten un­se­re Hirn­zel­len jung

Ant­ho­cya­ne, die der Bee­re ih­re blaue Far­be ge­ben, fan­gen freie Ra­di­ka­le – die Ab­fall­pro­duk­te un­se­res Stoff­wech­sels, die Al­te­rungs­pro­zes­se im Kör­per be­schleu­ni­gen. So ver­zö­gern die dunk­len Farb­stof­fe auch Al­ters­schä­den im Ge­hirn. Täg­lich ei­ne Hand­voll Bee­ren reicht aus, um un­ser Den­kor­gan zu schüt­zen. Auch Ho­lun­der­bee­ren und Brom­bee­ren ent­hal­ten den Stoff.

Kur­ku­ma stärkt die Ge­dächt­nis­leis­tung

Der gel­be Haupt­be­stand­teil von Curry­pul­ver ent­hält Tur­me­ron. Die­ser Pflan­zen­stoff ak­ti­viert be­reits ­ge­schä­dig­te Hirn­zel­len. So kann Kur­ku­ma zum Bei­spiel die Hirn­leis­tung von Alz­hei­merPa­ti­en­ten um bis zu 60 Pro­zent stei­gern. Ein hal­ber Tee­löf­fel Kur­ku­ma täg­lich kann auch das Ge­dächt­nis ­ei­nes ge­sun­den Ge­

hirns ver­bes­sern. Wenn es zum Ge­richt passt, nut­zen Sie das Ge­würz­pul­ver zum Ko­chen.

Äp­fel schüt­zen vor Schä­den durch Stress

Dau­er­haf­ter Stress ver­hin­dert nicht nur, dass neue Ner­ven ge­bil­det wer­den, er sorgt auch da­für, dass Zel­len dort schnel­ler als ge­wöhn­lich ab­ster­ben. Äp­fel ent­hal­ten Qu­er­ce­tin, wel­ches das Hirn vor die­sen Fol­gen schützt. Je mehr von dem se­kun­dä­ren Pflan­zen­stoff in ei­ner Zel­le steckt, des­to ­wi­der­stands­fä­hi­ger ist sie bei dau­er­haf­ter An­span­nung. Qu­er­ce­tin ist au­ßer­dem in grü­nen Boh­nen, Brok­ko­li und Zwie­beln ent­hal­ten.

Gink­go ver­bes­sert die Durch­blu­tung im Kopf

Un­ser Ge­hirn be­nö­tigt für sei­ne Ar­beit Sau­er­stoff und Zu­cker (Glu­ko­se). Sie lie­fern Ener­gie. Bei­de Stof­fe ge­lan­gen mit dem Blut ins Ge­hirn. Wenn wir viel sit­zen und es nicht schaf­fen, uns aus­rei­chend zu be­we­gen, kann sich die Fließ­ge­schwin­dig­keit un­se­res Blu­tes ver­lang­sa­men. Ein Ex­trakt aus Gink­go-Blät­tern (z. B. „Te­bo­nin“, re­zept­frei aus der Apo­the­ke) ver­bes­sert un­se­re Durch­blu­tung und sorgt so da­für, dass mehr Ener­gie im Ge­hirn an­kommt.

Pla­nen Sie Ru­he­pau­sen in den All­tag ein, sie för­dern die Bil­dung neu­er Ner­ven­zel­len. ü

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