Elena Uh­lig (F.): „Ich bin kauf­süch­tig!“. . . . . . . .

Ob Mö­bel oder Kla­mot­ten, die Schau­spie­le­rin muss al­les ha­ben

Das Neue - - DIESE WOCHE IN DAS NEUE -

Typisch Frau! Ob Mö­bel oder Kla­mot­ten, Elena Uh­lig (41) muss ein­fach al­les ha­ben – und bringt da­mit auch ger­ne mal ih­ren Freund Fritz Karl (49) auf die Pal­me. Nur ver­ständ­lich, denn jetzt ge­steht die Schau­spie­le­rin: „Ich bin kauf­süch­tig!“

Au­ßer­dem ver­rät die hüb­sche Wahl-Ös­ter­rei­che­rin im Ge­spräch mit „das neue“, was sie von Ro­man­tik hält. Sie sind seit 2006 mit Ih­rem Kol­le­gen Fritz Karl glück­lich. War­um sind Sie ei­gent­lich im­mer noch nicht ver­hei­ra­tet?

Ich möch­te mit Herrn Karl ver­bun­den sein, mich aber nicht ge­bun­den füh­len. Oh­ne Trau­schein füh­le ich mich frei­er. Den­ken Sie wirk­lich, dass man durch ei­ne Ehe ge­fan­gen ist?

Ja, das emp­fin­de ich so. Vie­le Ehe­paa­re den­ken, nur weil sie ver­hei­ra­tet sind, ha­ben sie ih­ren Part­ner für im­mer und ewig si­cher. Wenn man so denkt und sich in der Be­zie­hung kei­ne Mü­he gibt, ist es der An­fang vom En­de. Herr Karl und ich kön­nen auch zu­sam­men sein, oh­ne dass ein wild­frem­der Mensch ei­nen Se­gen über uns aus­spricht. Ich fin­de hei­ra­ten al­bern. Dann sind Sie al­so kei­ne Ro­man­ti­ke­rin?

Doch. Ich könn­te mei­nen Vor­stel­lun­gen von ei­ner Traum­hoch­zeit des­halb gar nicht ge­recht wer­den. Ich müss­te ei­nen der­art ho­hen Auf­wand be­trei­ben, dass ich lie­ber dar­auf ver­zich­te. Sie spre­chen Ih­ren Le­bens­ge­fähr­ten meist mit dem Nach­na­men an. War­um?

Mei­ne Freun­din­nen re­de ich auch meist beim Nach­na­men an, sie­ze sie auch oft. Ich fin­de die deut­sche Spra­che sehr schön und sie ge­fällt mir noch bes­ser, wenn man in der Höf­lich­keits­form spricht. Wir ha­ben das zu Hau­se mitt­ler­wei­le kul­ti­viert. Sie ha­ben die Kin­der Emil (9), Gus­tav (6) und Fri­da (1). Ihr Freund hat noch mal drei aus ei­ner frü­he­ren Ehe mit­ge­bracht. Kön­nen Sie sich wei­te­ren Nach­wuchs vor­stel­len?

Grund­sätz­lich kann ich mir noch 20 Kin­der vor­stel­len (lacht). Aber mo­men­tan bin ich glück­lich und aus­ge­las­tet. Wo­mit kön­nen Sie Ih­ren Le­bens­ge­fähr­ten är­gern?

Mit mei­ner Kauf­sucht. Mo­men­tan sind es we­ni­ger Kla­mot­ten, die ich kau­fe, son­dern be­vor­zugt Mö­bel. Wenn er von ei­nem Dreh nach Hau­se kommt, wun­dert er sich manch­mal, wo denn plötz­lich der neue Schrank oder Tisch her­kommt. Herr Karl fin­det mei­ne An­schaf­fun­gen meist über­flüs­sig, ab­hal­ten las­se ich mich da­von trotz­dem nicht. Fritz Karl gilt als Frau­en­schwarm. Zu Recht?

Aber klar, ab­so­lut. Er ist nicht nur der at­trak­tivs­te Mann, den ich ken­ne, son­dern auch der au­ßer­ge­wöhn­lichs­te. Nicht um­sonst bin ich schon seit fast elf Jah­ren mit Herrn Karl zu­sam­men. K. M.

Mit Fritz Karl ist die Schau­spie­le­rin seit 2006 auch oh­ne Trau­schein glück­lich. „An das Äl­ter­wer­den ver­schwen­de ich kei­nen Ge­dan­ken. Ich bin ei­ne Le­be­frau“, ver­rät die sym­pa­thi­sche Elena Uh­lig.

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