Bern­hard Ho­ë­cker: „Dar­um bin ich nicht mehr da­bei“. . . . . . .

Das ers­te In­ter­view nach dem Aus bei „Ge­ni­al da­ne­ben“

Das Neue - - DIESE WOCHE IN DAS NEUE -

Im März kommt „Ge­ni­al da­ne­ben“mit Hu­go Egon Bal­der (M.) und Hel­la von Sin­nen zu­rück. Der Ko­mi­ker (l.) ist nicht mehr im Team.

Sie wa­ren DAS Drei­er­ge­spann über­haupt, doch nun ist al­les vor­bei. Bern­hard Ho­ë­cker (46) ver­lässt sei­ne bes­ten Freun­de Hu­go Egon Bal­der (66) und Hel­la von Sin­nen (58) über­ra­schend bei „Ge­ni­al da­ne­ben“. Im ex­klu­si­ven Ge­spräch mit „das neue“ver­rät der Ko­mi­ker: Dar­um bin ich nicht mehr da­bei! Ab März heißt es wie­der „Ge­ni­al da­ne­ben“(in SAT.1) – aber oh­ne Bern­hard Ho­ë­cker. War­um?

Ich muss­te mit blu­ti­gem Her­zen für die­se Show ab­sa­gen. Ich ha­be un­fass­bar viel zu tun – mit mei­nem Büh­nen­pro­gramm und der Sen­dung „Wer weiß denn so­was?“Au­ßer­dem ist Letz­te­res mit „Ge­ni­al da­ne­ben“sehr ähn­lich. Es wä­re nicht gut, zwei glei­che Sen­dun­gen zu ma­chen. Kön­nen Sie sich ein Come­back zu ei­nem an­de­ren Zeit­punkt den­noch vor­stel­len?

Ich schlie­ße es nicht völ­lig aus. In Pla­nung ist es je­doch erst ein­mal nicht, da zu vie­le an­de­re Pro­jek­te noch an­ste­hen. Hal­ten Sie trotz­dem Kon­takt zu Hel­la von Sin­nen und Hu­go Egon Bal­der?

Wir ste­hen in ei­nem „Ich denk an dich“-Kon­takt. Wenn ich un­ter­wegs bin und mich er­in­nert et­was an sie, dann schi­cke ich ih­nen ei­ne Whatsapp-Nach­richt oder SMS. Wir se­hen uns aber nicht re­gel­mä­ßig. Wir ha­ben ja al­le viel zu tun. Se­hen Sie Ih­re Kol­le­gen trotz­dem auch als Kon­kur­ren­ten?

Ich mag al­le Kol­le­gen und wer­de die Sen­dung selbst schau­en – und mich to­tär­gern, wenn ich et­was weiß und es nicht sa­gen kann. Ich bin dann wahr- schein­lich auch et­was sen­ti­men­tal, da ich nicht da­bei sein kann. Sie sind un­glaub­lich wiss­be­gie­rig. War das schon im­mer so?

Nein. Ich war ein schlech­ter Schü­ler (lacht). In der neun­ten Klas­se bin ich sit­zen ge­blie­ben. Die Ne­ben­fä­cher wie Erd­kun­de und Ge­schich­te ha­ben mich je­doch in­ter­es­siert. Ich war aber im­mer nur ein stil­ler Zu­hö­rer. Trotz­dem sind Sie jetzt er­folg- reich. Hat Ih­nen da­bei ei­ne hö­he­re Macht ge­hol­fen?

Ich bin ein klas­si­scher At­he­ist. Es läuft für mich ein­fach al­les so na­tür­lich ab. Ich bin je­doch in ei­ner ka­tho­li­schen Fa­mi­lie groß ge­wor­den. Ich mag des­halb die Tra­di­tio­nen wie Got­tes­diens­te. Glau­ben Sie an Schutz­en­gel?

Nein, auch nicht. Es gibt Men­schen, die ha­ben Glück. Es heißt je­doch nicht, dass der­je­ni­ge, der Pech hat, we­ni­ger Schutz­en­gel hat – oder un­be­lieb­ter ist (lacht). Dann kön­nen Sie al­so mit Glücks­brin­gern nichts an­fan­gen …

Sol­che Din­ge ha­ben für mich eher ei­ne emo­tio­na­le Be­deu­tung. Ich glau­be nicht, dass mir ein St­ein Glück bringt. Ich freue mich aber, wenn ich so et­was be­kom­me. Es ist schön, wenn je­mand an mich denkt. C. Je­nisch

„Ich bin ger­ne ein Kindskopf. Das hält jung und fit“, schmun­zelt Bern­hard Ho­ë­cker.

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