Wie er ne­ben­bei Mil­lio­nen ver­dien­te ...

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Sie nann­ten ihn „Big Wim“. Kein an­de­rer Show­mas­ter fes­sel­te die Zu­schau­er so lan­ge an ei­ne Sen­dung – 25 Jah­re, erst mit „Drei mal Neun“, dann 219 Mal mit „Der gro­ße Preis“. Aber reich wur­de Wim Tho­el­ke († 68) fern­ab vom TV-Ge­schäft: Ne­ben­bei ver­dien­te er Mil­lio­nen – mit Au­tos!

Er be­saß ein gro­ßes Au­to­haus in Frank­furt. Lei­der brach­te es ihm nicht nur Glück. Als er nach ei­ner Herz­ope­ra­ti­on die Zei­tung las, er­fuhr er, wie ihn sein Part­ner jah­re­lang be­tro­gen hat­te. Tho­el­ke ret­te­te den 40 Mit­ar­bei­tern die Jobs: „Von heu­te auf mor­gen muss­te ich ein paar Mil­lio­nen ein­set­zen!“

Er ach­te­te stets aufs Geld. Als ihn ein „Tat­ort“-Re­gis­seur nur für ei­nen 5-Se­kun­den-Dreh oh­ne Ga­ge fil­men woll­te, sag­te er: „Auch Din­ge, die ich aus Spaß ma­che, ha­ben ih­ren Preis ...“Wim Tho­el­ke starb am 26. No­vem­ber 1995 in den Ar­men sei­ner Ul­la (75) an Herz­ver­sa­gen.

Wim, Wum und Wen­de­lin – das Er­folgs-Trio. Für die Lot­te­rie „Ak­ti­on Sor­gen­kind“sam­mel­ten sie Spen­den in Mil­lio­nen­hö­he.

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