Er ist sein ei­ge­ner Psy­cho­the­ra­peut!

Das Neue - - TV-STARS DER WOCHE -

Es wa­ren in letz­ter Zeit nicht gera­de we­ni­ge Schick­sals­schlä­ge, die Pe­ter Satt­mann (69) zu ver­ar­bei­ten hat­te. Zu­letzt sei­en drei Freun­de von ihm ge­stor­ben, ver­riet er uns im In­ter­view. Wie trau­rig! Doch Pro­ble­me oder Sor­gen macht der Schau­spie­ler im­mer ganz mit sich al­lein aus. „Ich bin mein ei­ge­ner Psy­cho­the­ra­peut“, sagt er.

Der Grund: „Kein an­de­rer Mensch be­kommt so viel über mich raus wie ich.“Und die Me­tho­de scheint für ihn auf­zu­ge­hen. So­gar so gut, dass er seit min­des­tens 16 Jah­ren als über­zeug­ter Sing­le lebt. „In mei­nem Le­ben ha­be ich al­le Pha­sen mit al­len Ge­fühls­schwan­kun­gen er­lebt: Ich war Fa­mi­li­en­va­ter, Lieb­ha­ber, Freund und Part­ner, ha­be ge­liebt und ge­lit­ten. All das brau­che ich nicht mehr. Ich lie­be mei­nen See­len­frie­den.“Nur ei­ne Sa­che gibt es, die er manch­mal be­dau­ert. „Das Ein­zi­ge, was sehr scha­de am Al­lein­sein ist: dass man all das Schö­ne, das man er­lebt, nicht tei­len kann. Glück ist das Ein­zi­ge, das sich ver­mehrt, wenn man es teilt.“Aber es heißt ja auch nicht, dass der TV-Star ein Ein­sied­ler­le­ben führt. „Mit mei­nen Töch­tern Pau­la (23) und Ka­trin (46) ha­be ich ei­ne gu­te Be­zie­hung. Da­zwi­schen kam noch ei­ne wei­te­re Toch­ter auf die Welt, die ich je­doch noch nie ge­se­hen ha­be.“Das hat ihn lan­ge be­schäf­tigt. Doch heu­te sagt er sich: „Ich muss das ein­fach ak­zep­tie­ren.“Wür­de sie es sich al­ler­dings ei­nes Tages an­ders über­le­gen, wä­re er be­stimmt der Letz­te, der ihr die Tür ver­sperrt.

Schau­spie­ler Pe­ter Satt­mann hat schon so ei­ni­ge Hö­hen und Tie­fen im Le­ben durch­ge­macht.

Von 1990 bis 1998 war er mit Schau­spie­le­rin Kat­ja Rie­mann (53) zu­sam­men. Ih­re Toch­ter Pau­la kam 1993 zur Welt.

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