Hei­len mit der Na­tur

Das Neue - - MEDIZIN -

Wald­meis­ter wirkt bei Kopf­schmerz und Mi­grä­ne Die Heil­pflan­ze mit den klei­nen wei­ßen Blü­ten ver­strömt ei­nen zar­ten, aro­ma­ti­schen Duft und wird ger­ne zur Zu­be­rei­tung von Bow­le oder Tee ver­wen­det. Was heu­te nur noch we­ni­ge Men­schen wis­sen: Der in Wald­meis­ter ent­hal­te­ne Pflan­zen­stoff Cu­ma­rin hemmt Ent­zün­dun­gen in den Hirn­ge­fä­ßen. Das macht die Pflan­ze zu ei­nem na­tür­li­chen Mit­tel ge­gen Kopf­schmer­zen und Mi­grä­ne. Und Wald­meis­ter kann so­gar noch mehr: Die Heil­pflan­ze hat ei­ne be­ru­hi­gen­de und angst­lö­sen­de Wir­kung. Da­her kann sie auch bei Schlaf­lo­sig­keit und Un­ru­he­zu­stän­den an­ge­wen­det wer­den. Zu­be­rei­tung: 1 Tee­löf­fel ge­trock­ne­tes Wald­meis­ter­kraut (Apo­the­ke) in ei­ne Tas­se ge­ben und mit ko­chen­dem Was­ser auf­brü­hen. Den Tee 5 Mi­nu­ten zie­hen las­sen, dann ab­sei­hen und in klei­nen Schlu­cken trin­ken. Aber Vor­sicht: Pro Tag nicht mehr als 2 Tas­sen kon­su­mie­ren! Denn in zu ho­her Do­sie­rung hat Cu­ma­rin ge­nau den ge­gen­tei­li­gen Ef­fekt: Es kann Kopf­schmer­zen und ei­ne ner­vö­se Un­ru­he aus­lö­sen.

Wald­meis­ter för­dert auch die Durch­blu­tung.

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