„Ab und an tut ein Ad­re­na­lin­stoß ganz gut“

Ei­gent­lich lau­tet sein Mot­to: In der Ru­he liegt die Kraft, aber …

Das Neue - - ERGREIFEND -

Lust auf Krus­ten­tie­re? „Ich las­se mich meis­tens ein­fach vom An­ge­bot in­spi­rie­ren, was ich als Nächs­tes ko­che.“

Ge­ra­de Spit­zen­kö­che ste­hen un­ter enor­mem Stress. Da­von hat sich Ster­nekoch Chris­ti­an Rach (59) schon vor Jah­ren ver­ab­schie­det. Heu­te lau­tet sein Mot­to: In der Ru­he liegt die Kraft. Trotz­dem gibt er zu: „Ab und an tut ein Ad­re­na­lin­stoß gut.“

Da­von wird er in nächs­ter Zeit si­cher wie­der ei­ni­ge be­kom­men. Denn bald star­tet die neue Staf­fel sei­ner Do­ku-So­ap „Rach, der Re­stau­rant­tes­ter“. Er will Gas­tro­no­men hel­fen, ihr Ge­schäft vor dem Aus zu ret­ten. Bis vor fünf­ein­halb Jah­ren war er selbst noch mit sei­nem Re­stau­rant „Ta­fel­haus“er­folg­reich. Doch er ent­schied sich, ei­nen Schluss­strich zu zie­hen. Und das hat er bis heu­te nicht be­reut. „Ich war frü­her 80 oder 90 St­un­den in der Wo­che nicht zu Hau­se. Es ist für mich un­glaub­lich schön, jetzt ein ganz nor­ma­les Fa­mi­li­en­le­ben ge­nie­ßen zu kön­nen.“Und dar­auf kommt es für ihn an – auf den Ge­nuss. „Wenn es hek­tisch ist, kann ich nicht ge­nie­ßen.“

Das will er auch sei­nen Schütz­lin­gen in der Sen­dung nä­her­brin­gen. Doch bis da­hin ist es meist ein lan­ger Weg. Rach darf ge­spannt sein, ob sie es mit sei­ner Hil­fe pa­cken.

Es­sen und Ko­chen soll Spaß ma­chen. Den hat der „Re­stau­rant­tes­ter“aber auch schon beim Ein­kau­fen.

Im Ca­fé Schmidt in Ham­burg di­rekt an der El­be lässt sich Chris­ti­an Rach ger­ne ei­nen Cap­puc­ci­no schme­cken, wenn er vom Strand­spa­zier­gang zu­rück­kommt.

Als „Re­stau­rant­tes­ter“steht er nicht nur in der Kü­che. Auch die Kal­ku­la­ti­on muss stim­men. Das be­deu­tet für Rach St­un­den im Bü­ro.

An den Lan­dungs­brü­cken gibt’s ein Fisch­bröt­chen auf die Hand. Was will man mehr? „Es sind die ein­fa­chen Din­ge, die mich glück­lich ma­chen.“ Le­bens­lust ist für den TV-Star das Al­ler­wich­tigs­te. Sie ist für ihn die trei­ben­de Kraft in al­lem, was er tut.

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