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Mit ein­fa­chen Übun­gen kön­nen wir un­se­re Ge­fä­ße in nur we­ni­gen Mi­nu­ten täg­lich stär­ken – und beu­gen so ge­zielt Krampf­adern vor

Das Neue - - ERGREIFEND -

Die Hälf­te der Be­völ­ke­rung be­wegt sich zu we­nig, zeigt die Stu­die „Wie ge­sund lebt Deutsch­land?“von der Spor­t­uni­ver­si­tät Köln. Das hat zahl­rei­che ne­ga­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf un­se­re Ge­sund­heit – un­ter an­de­rem wird das Ve­nen­sys­tem stark be­las­tet. Als Fol­ge kön­nen Krampf­adern auf­tre­ten. das Neue ver­rät, wie Sie mit ein­fa­chen Übun­gen vor­beu­gen kön­nen.

Blut­ge­fä­ße stär­ken leicht ge­macht

Ei­ne star­ke Bein­mus­ku­la­tur un­ter­stützt die Ar­beit der Ve­nen­klap­pen, wel­che ein Zu­rücks­in­ken des Blu­tes ver­hin­dern. Die­se kräf­ti­gen Sie et­wa mit dem Ze­hen­spit­zen-Stand. Stel­len Sie sich da­zu auf­recht hin und ge­hen Sie mit bei­den Fü­ßen auf die Ze­hen­spit­zen, hal­ten Sie die Span­nung ein paar Se­kun­den und set­zen Sie die Fü­ße wie­der ab. Ma­chen Sie nach zehn Wie­der­ho­lun­gen ei­ne Pau­

se und schlie­ßen Sie für ei­ne bes­se­re Blut­zir­ku­la­ti­on zwei wei­te­re Durch­gän­ge an.

Ei­ne sinn­vol­le Er­gän­zung ist die Fuß­wip­pe in Rü­cken­la­ge. Le­gen Sie sich da­zu auf den Rü­cken, die Ar­me ne­ben dem Kör­per. Stre­cken Sie nun bei­de Bei­ne so weit wie mög­lich nach oben in die Luft, wo­bei die Knie et­was an­ge­win­kelt blei­ben kön­nen. Be­we­gen Sie erst die lin­ke, dann die rech­te Fuß­spit­ze ab­wech­selnd Rich­tung De­cke und zie­hen Sie sie da­nach wie­der her­an zum Knie. Ei­ne Al­ter­na­ti­ve ist die Fuß­wip­pe in Bauch­la­ge. Le­gen Sie sich flach auf den Bauch, he­ben Sie ein Bein et­wa 30 Zen­ti­me­ter vom Bo­den ab und hal­ten Sie es. Ab­wech­selnd Fuß und Fuß­spit­ze stre­cken und wie­der her­an­zie­hen, zehn Wie­der­ho­lun­gen, dann das Bein wech­seln (nach kur­zer Pau­se zwei wei­te­re Durch­gän­ge).

Auch hier gilt: Wer ras­tet, der ros­tet

Ne­ben den Gym­nas­tik­übun­gen kön­nen Sie mit re­gel­mä­ßi­gen 30-mi­nü­ti­gen Spa­zier­gän­gen die Bein­mus­ku­la­tur ak­ti­vie­ren. Fet­tund zu­cker­ar­me Nah­rungs­mit­tel so­wie Voll­korn­pro­duk­te und min­des­tens 1,5 Li­ter Flüs­sig­keit am Tag sor­gen eben­falls für ei­ne Stär­kung der Ge­fä­ße.

„ Grü­ner Dau­men“be­las­tet die Ve­nen

Gar­ten­ar­beit gilt als ge­sund, hat aber auch sei­ne Schat­ten­sei­ten. Vie­le Ar­bei­ten wie Pflan­zen oder Un­kraut­jä­ten wer­den oft in ei­ner ge­bück­ten oder knien­den Hal­tung aus­ge­übt. Hält die­se meh­re­re Mi­nu­ten an, wer­den Blut­ge­fä­ße ab­ge­drückt. Re­gel­mä­ßi­ge Be­we­gungs­wech­sel zwi­schen Kni­en, Ste­hen und Ge­hen re­gen die na­tür­li­che Mus­kel­pum­pe in den Bein­ve­nen an. Auch das An­le­gen von Hoch­bee­ten ist sinn­voll, um die Ve­nen zu ent­las­ten.

Kur­beln Sie nach lan­gem Sit­zen die Bein-Durch­blu­tung an. Drei Mi­nu­ten krei­sen­des Rei­ben der Ve­nen und des Bin­de­ge­we­bes hel­fen.

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