Un­ser Ex­per­ten-Rat: „Oh­ne Be­hand­lung droht Em­bo­lie“

Prof. Dr. Dr. Ste­fan Hil­le­jan, Ph­le­bo­lo­ge in der Pra­xis­kli­nik für Ve­nen- und End­darmer­kran­kun­gen, Han­no­ver

Das Neue - - MEDIZIN -

Was deu­tet auf ei­ne Ve­nen­er­kran­kung hin? Be­trof­fe­ne kla­gen über zu­neh­men­de Stau­ungs­er­schei­nun­gen der Bei­ne wie Schwel­lungs­nei­gung und Schwe­re­ge­fühl, vor al­lem nach län­ge­rem Sit­zen und Ste­hen. Häu­fig bil­den sich blau-ro­te Äder­chen an Knö­chel und Un­ter­schen­kel, die Be­sen­rei­ser.

Was hilft bei Be­sen­rei­sern und Krampf­adern?

Bei klei­ne­ren Au­s­prä­gun­gen eig­net sich Schaum­ver­ödung. Da­bei er­folgt

der Ver­schluss der er­krank­ten Ve­ne durch ge­fäß­wand­ver­kle­ben­den Schaum. Zur scho­nen­den Ent­fer­nung fort­ge­schrit­te­ner Krampf­adern ra­te ich zur La­ser­the­ra­pie (die Kos­ten über­nimmt nicht je­de Kran­ken­kas­se).

War­um soll­te man Krampf­adern im­mer be­han­deln las­sen?

Weil ein Blut­ge­rinn­sel ent­ste­hen kann. Ge­langt es in die Lun­ge und ver­stopft dort ein Ge­fäß, droht ei­ne le­bens­ge­fähr­li­che Em­bo­lie.

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