Er woll­te ge­mein­sam mit sei­ner Gun­del ster­ben –

doch er schlief in ih­ren Ar­men ein

Das Neue - - ERINNERUNG -

Sie war die Lie­be sei­nes Le­bens. Und er woll­te oh­ne sie nie­mals sein. Der letz­te Wunsch von Joa­chim „Bla­cky“Fuchs­ber­ger († 87) war, ge­mein­sam mit sei­ner ge­lieb­ten Gun­del (86) zu ster­ben. Doch nach zwei Schlag­an­fäl­len ging ihm die Kraft aus …

„Er hat wun­der­schön ge­schla­fen. Er starb im Schlaf. Gott sei Dank“, be­schreibt Gun­del sei­ne letz­ten Mo­men­te. Sie war bei ihm, als er ging. Hielt ihn fest im Arm. Tra­gisch: „Bla­cky“starb drei Mo­na­te vor ih­rem 60. Hoch­zeits­tag. Da­mals, im Früh- jahr 2014, er­klär­te er: „Ich will mit Gun­del mei­ne dia­man­te­ne Hoch­zeit fei­ern. Die will ich un­be­dingt noch er­le­ben und noch ein­mal so rich­tig auf den Putz hau­en.“We­nigs­tens der Wunsch, vor sei­ner Gun­del ge­hen zu dür­fen, wur­de ihm ge­währt. „Ich wür­de es so­wie­so nicht oh­ne sie aus­hal­ten“, be­ton­te „Bla­cky“.

War­um ei­gent­lich „Bla­cky“? „Bla­cky“stammt von sei­ner Lieb­lings-Whis­ky-Mar­ke „Black & Whi­te“. Joa­chim Fuchs­ber­ger galt als Le­be­mann, be­vor er 1954 sei­ne Gun­del hei­ra­te­te. Für sie wur­de er vom Play­boy zum bra­ven Fa­mi­li­en­va­ter. Ei­ne Rol­le, die er bis zu sei­nem Tod ge­liebt hat: „Gun­del war das Bes­te, was mir pas­siert ist.“

„Ich will noch ein­mal so rich­tig auf den Putz hau­en“, wünsch­te er sich

Er hat sein La­chen und sei­nen Charme nie ver­lo­ren: Joa­chim Fuchs­ber­ger. ▼ Hei­le Welt: Fa­mi­li­en­mensch Fuchs­ber­ger mit sei­ner Gun­del und Sohn Tho­mas (1971). Ver­gan­ge­nes Glück: Der Un­fall­tod ih­res Soh­nes Tho­mas († 53) brach den El­tern das Herz.

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