Schlag­an­fall als Mut­ter: „Ich le­be nur noch im Hier und Jetzt“

Das Neue - - MEDIZIN -

Bet­ti­na Lauffs letz­te Er­in­ne­rung: Sie sagt zu ih­rem Mann, dass sie jetzt ins Ba­de­zim­mer geht. Dort bricht sie dann ohn­mäch­tig zu­sam­men. Ihr Mann alar­miert ca. ei­ne hal­be St­un­de da­nach den Not­arzt. Die da­mals 37-Jäh­ri­ge wird ins Uni­K­li­ni­kum Han­no­ver ge­bracht. Erst am nächs­ten Tag kommt die zwei­fa­che Mut­ter wie­der zu sich. Sie kann nicht mehr spre­chen, die rech­te Kör­per­hälf­te ist ge­lähmt. Die Ärz­te stel­len fest, dass sie ein Loch in der Herz­schei­de­wand hat, das Ur­sa­che für den Schlag­an­fall ist. Zwei Wo­chen Auf­ent­halt im Kran­ken­haus und sechs Wo­chen Re­ha­bi­li­ta­ti­on fol­gen. Erst nach ei­nem hal­ben Jahr kann Bet­ti­na Lauff wie­der spre­chen. Heu­te, zwölf Jah­re spä­ter, ist sie mit ih­rem Le­ben trotz der Ein­schrän­kun­gen „rund­um zu­frie­den“. Sie ist ein le­bens­fro­her und sehr ak­ti­ver Mensch. „Der Schlag­an­fall war schlimm, aber ich ha­be ihn über­lebt, al­so muss es jetzt auch wei­ter­ge­hen. Ich le­be nur noch im Hier und Jetzt“, so die ehe­ma­li­ge Leh­re­rin. Sie ge­stal­tet ih­re Frei­zeit sehr ak­tiv und plant Rei­sen.

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