Macht hei­ßes Was­ser die Hän­de sau­be­rer?

Hän­de­wa­schen ist wich­tig, das ist klar. Aber wel­che Tem­pe­ra­tur schützt uns am bes­ten vor Krank­heits­er­re­gern?

Das Neue - - MEDIZIN -

Vom Ge­schirr­spü­len ken­nen wir es: Hart­nä­cki­ger Dreck lässt sich mit hei­ßem Was­ser bes­ser ent­fer­nen als mit kal­tem. Aber stimmt das auch für un­se­re Hän­de? Wer­den sie sau­be­rer, wenn das Was­ser heiß ist?

Greift die Haut an

Nein, sa­gen Ex­per­ten. Ei­ne Stu­die der Uni­ver­si­tät Re­gens­burg zeigt, dass ei­ne ho­he Was­ser­tem­pe­ra­tur im Kampf ge­gen Vi­ren, Bak­te­ri­en und an­de­re Kei­me kei­ne Vor­tei­le bie­tet. Hei­ßes Was­ser kann un­se­rer Haut so­gar scha­den. Denn es weicht sie stark auf und greift ih­ren Säu­re­schutz­man­tel an. Da­durch ge­lingt es Krank­heits­er­re­gern, wie z. B. Haut­pil­zen, leich­ter, sich fest­zu­set­zen und aus­zu­brei­ten.

Was uns schützt

Viel wich­ti­ger als die Tem­pe­ra­tur: Sei­fe be­nut­zen! Denn erst sie löst den Schmutz rich­tig und ent­fernt Krank­heits­er­re­ger. Da­für müs­sen wir un­se­re Hän­de min­des­tens 30 Se­kun­den lang mit Sei­fe rei­ni­gen, an­schlie­ßend gründ­lich ab­spü­len und auch gut trock­nen.

Da kal­tes Was­ser von den meis­ten als un­an­ge­nehm emp­fun­den wird, spricht nichts da­ge­gen, lau­war­mes zu nut­zen.

Nor­ma­le Sei­fe reicht

Da­mit un­se­re Hän­de sau­ber ge­nug sind, um uns vor In­fek­tio­nen zu schüt­zen, müs­sen wir nicht zu an­ti­bak­te­ri­el­ler Sei­fe grei­fen. Nor­ma­le reicht aus.

Min­des­ten 30 Se­kun­den lang soll­ten wir die Hän­de wa­schen.

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