Me­di­zin:

5 wich­ti­ge Vi­tal­stof­fe für Ih­re Ge­sund­heit

Das Neue - - DIESE WOCHE IN -

Ei­ne ab­wechs­lungs­rei­che Er­näh­rung ge­nügt meist, um sich mit Vit­ami­nen und Mi­ne­ral­stof­fen zu ver­sor­gen. Durch ei­ne un­ge­sun­de Le­bens­wei­se, be­stimm­te Krank­hei­ten oder fort­ge­schrit­te­nes Al­ter kann es je­doch zu ei­nem Man­gel kom­men. Wir ver­ra­ten, wie Sie die­sen er­ken­nen und be­he­ben kön­nen.

1 Ei­sen für die Blut­bil­dung

Das Mi­ne­ral ist für die Bil­dung der ro­ten Blut­kör­per­chen und den Sau­er­stoff­trans­port un­ent­behr­lich. Män­ner be­nö­ti­gen täg­lich 10 mg Ei­sen, Frau­en 15 mg. Der hö­he­re Be­darf er­klärt sich durch den Blut­ver­lust wäh­rend der Pe­ri­ode. Aber auch Ma­gen­ge­schwü­re und ein ho­her Kaf­fee- oder Schwarz­tee-Kon­sum kön­nen zu Ei­sen­man­gel füh­ren. Der äu­ßert sich in Kreis­lauf­pro­ble­men, Mü­dig­keit so­wie blas­ser und ris­si­ger Haut. Weil Ei­sen vor al­lem in Fleisch ent­hal­ten ist, ha­ben Ve­ge­ta­ri­er oft ei­nen Man­gel. Sie kön­nen ihn z. B. mit Hül­sen­früch­ten und grü­nem Blatt­ge­mü­se aus­glei­chen. Ei­sen­prä­pa­ra­te soll­ten Sie nur nach Rück­spra­che mit dem Arzt neh­men.

2 Ma­g­ne­si­um kräf­tigt die Mus­keln und Ner­ven

Der Ta­ges­be­darf liegt bei 300 bis 400 mg. Wer Sport treibt, Stress hat oder an Dia­be­tes lei­det, braucht mehr. Ma­g­ne­si­um ist wich­tig für Mus­keln, Ner­ven und Stoff­wech­sel. Ei­nen Man­gel be­kommt man meist in Form von Wa­den­krämp­fen zu spü­ren. Zu ma­gne­si­um­rei­chen Le­bens­mit­teln zäh­len Voll­korn­pro­duk­te, Hül­sen­früch­te und Nüs­se. Bei er­höh­tem Be­darf hel­fen Ma­g­ne­si­um-Prä­pa­ra­te aus der Apo­the­ke.

3 Jod für die Schild­drü­se

Die Bö­den in Deutsch­land sind jo­darm. Des­halb ist der Be­darf von 180 bis 200 μg für Er­wach­se­ne kaum über die Er­näh­rung zu de­cken. Das macht der Schild­drü­se zu schaf­fen. Ei­ne sehr wich­ti­ge Qu­el­le ist jo­dier­tes Salz. Tipp: Da beim Ko­chen Jod ver­lo­ren geht, Ge­mü­se erst hin­ter­her sal­zen.

4 Kal­zi­um für die Kno­chen

Im Kör­per ei­nes Er­wach­se­nen sind bis zu 1,3 kg Kal­zi­um ge­spei­chert, das meis­te da­von in Kno­chen und Zäh­nen. Es er­füllt aber auch im Blut, Ge­we­be und den Zel­len wich­ti­ge Auf­ga­ben. Er­wach­se­ne soll­ten täg­lich 1 000 bis 1 200 mg Kal­zi­um über die Nah­rung auf­neh­men. Ein Drit­tel da­von ha­ben Sie be­reits mit ei­nem Glas Milch ge­deckt. Da­ne­ben sind vie­le Kä­se-, aber auch grü­ne Ge­mü­se­sor­ten reich an dem Vi­tal­stoff. Äl­te­re Men­schen, be­son­ders Frau­en in und nach den Wech­sel­jah­ren, müs­sen auf ih­re Kal­zi­um­ver­sor­gung ach­ten. Ein Man­gel kann bei ih­nen schnell zum Kno­chen­schwund füh­ren. Dann sind Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel sinn­voll

5 B-Vit­ami­ne bei stän­di­ger Ab­ge­schla­gen­heit

Bei Stress oder chro­ni­scher Krank­heit brau­chen wir Vi­tal­stof­fe be­son­ders. Als äu­ßerst wirk­sa­me Kom­bi­na­ti­on hat sich da­bei ein Trio aus den Vit­ami­nen B 6, B 12 und Fol­säu­re (B9) er­wie­sen. Sie ge­ben uns bei Ab­ge­schla­gen­heit, Reiz­bar­keit und Ge­dächt­nis­schwä­che neue Kraft. Doch: Der Be­darf kann über die Nah­rung nur schwer ge­deckt wer­den. Ex­per­ten ra­ten da­her zu hoch­do­sier­ten Prä­pa­ra­ten aus der Apo­the­ke. Sie wer­den als Infu­si­on vom Arzt oder Heil­prak­ti­ker in die Ve­ne ge­spritzt.

Fri­sches Ge­mü­se und Obst lie­fern le­bens­wich­ti­ge Nähr­stof­fe, die der Kör­per nicht selbst her­stel­len kann.

Blatt­spi­nat ent­hält be­son­ders vie­le B-Vit­ami­ne und kann so die Ner­ven stär­ken und Er­schöp­fung so­wie Mü­dig­keit vor­beu­gen.

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