P. Schä­fer & D. Go­lom­bek:

Das Neue - - DIESE WOCHE IN -

Die neu­en Stars bei„Ro­teRo­sen“

Be­ruf­lich muss sie sich erst mal kei­ne Sor­gen mehr ma­chen! Denn für Patri­cia Schä­fer (50) könn­te es gera­de nicht bes­ser lau­fen! In der be­lieb­ten ARD-Se­rie „Ro­te Ro­sen“über­nimmt die Schau­spie­le­rin jetzt ei­ne der Haupt­rol­len. Pri­vat lebt sie eher zu­rück­ge­zo­gen! Im „das neue“- In­ter­view ver­rät sie: „Mein Ex-Mann ist mein bes­ter Freund.“

Au­ßer­dem er­zählt sie von ih­rer neu­en Rol­le „He­len“in der er­folg­rei­chen Te­le­no­ve­la und be­rich­tet über Exis­tenz­ängs­te im Be­ruf.

Was ge­fällt Ih­nen grund­sätz­lich an „He­len“?

Sie ist ei­ne Frau, die al­les mit Lei­den­schaft macht. Und sie ist er­folg­reich da­bei. Es ist ei­ne span­nen­de Rol­le! Au­ßer­dem ha­be ich noch nie in ei­ner Te­le­no­ve­la mit­ge­spielt – das ist Neu­land für mich und gleich­zei­tig ei­ne Her­aus­for­de­rung. Was ver­spre­chen Sie sich von der Se­rie „Ro­te Ro­sen“?

Vor al­lem Er­fah­rung in dem Gen­re der täg­li­chen Se­rie. Das ist ei­ne gro­ße Her­aus­for­de­rung. Und vi­el­leicht er­höht sich da­durch mei­ne Pro­mi­nenz. Es bie­tet ein gan­zes Jahr lang ei­ne kon­ti­nu­ier­li­che Be­schäf­ti­gung. Das ist nicht selbst­ver­ständ­lich! Ken­nen Sie Exis­tenz­ängs­te?

Das bleibt nicht aus in mei­nem Be­ruf. Ich war zwar re­la­tiv kon­stant be­schäf­tigt, den­noch weiß ich ganz ge­nau, wie es sich an­fühlt, wenn man mal kei­nen Job mehr hat. Wie ge­hen Sie da­mit um?

Ich ver­su­che, mich zu be­ru­hi­gen und den­ke auch im­mer wie­der über ein zwei­tes Stand­bein nach. Aber es geht nicht nur um mich. Ich ha­be ja auch zwei Kin­der. Wer passt auf die bei­den auf, wenn Sie in Lü­ne­burg dre­hen?

Mein Ex-Mann, der auch der Pa­pa ist. Ob­wohl sie nicht mehr so in­ten­si­ve Be­treu­ung wie frü­her be­nö­ti­gen. Ay­dan ist in­zwi­schen 19 und Li­no ist 16. Wie lan­ge sind Sie ge­schie­den?

Schon lan­ge, wir wa­ren ins­ge­samt nur drei Jah­re ver­hei­ra­tet. Heute ist er ei­ner mei­ner bes­ten Freun­de. Gibt es ei­gent­lich gera­de ei­nen Mann an Ih­rer Sei­te?

Ja, den gibt es. Seit nun­mehr zwei Jah­ren. Aber mehr möch­te ich nicht ver­ra­ten. Kön­nen Sie sa­gen, was Sie in Ih­rem Le­ben ge­prägt hat?

Ich hat­te den Wunsch, in die gro­ße wei­te Welt zu zie­hen. Bes­ser ge­sagt nach Ame­ri­ka, in die Nä­he von Bos­ton. Die­ser Schritt war sehr wich­tig für mich. Ich wur­de di­rekt ins kal­te Was­ser ge­wor­fen und war ganz auf mich al­lei­ne ge­stellt. Durch die­se Er­fah­rung bin ich an mir selbst ge­wach­sen. Wie ge­hen Sie mit Pro­ble­men um?

Ich bin ei­ne Ein­sied­le­rin. Mich an­de­ren Men­schen zu öff­nen und an­zu­ver­trau­en, fällt mir ehr­lich ge­sagt schwer. Aber ich ar­bei­te dar­an ( lacht). U. H.

Patri­cia Schä­fer „Mein Ex-Mann ist mein bes­ter Freund“

Sie spielt in „Ro­te Ro­sen“die al­lein­er­zie­hen­de „Si­grid Claa­sen“. Of­fen wie nie spricht Da­na Go­lom­bek (46) im In­ter­view mit „das neue“über ihr Pri­vat­le­ben – und ver­rät das Ge­heim­nis ih­res Glücks: „Ge­trenn­te Woh­nun­gen!“ Mit Schau­spiel­kol­le­ge Chris­toph M. Ohrt ist die hüb­sche Blon­di­ne seit Jah­ren in ei­ner Lie­bes­be­zie­hung. Jetzt ver­rät sie, war­um ei­ne Hoch­zeit für sie kein The­ma ist. In „Ro­te Ro­sen“sind Sie in Lie­be­san­ge­le­gen­hei­ten schüch­tern. Pri­vat auch? Ei­gent­lich nicht. Wenn es ge­gen­sei­tig funkt, dann muss man nicht zu viel Initia­ti­ve er­grei­fen. Bei Chris­toph und mir war das so. War es Lie­be auf den ers­ten Blick? Nein, wir ha­ben uns lang­sam an­ge­nä­hert. Sie le­ben ja im­mer noch ge­trennt von­ein­an­der. War­um? Weil das gut funk­tio­niert. Je­der hat sei­nen ei­ge­nen Raum. Und wir sind Tren­nun­gen auf Zeit ge­wöhnt. War ei­ne Hei­rat nie ein The­ma bei Ih­nen? Das brau­che ich nicht. Ich fin­de, ei­ne gut funk­tio­nie­ren­de Be­zie­hung ist viel wich­ti­ger als ei­ne Ehe. Ei­ne Hei­rat ist kei­ne Ga­ran­tie für Glück! Was ist das Be­son­de­re an Ih­rer Fi­gur „Si­grid“?

Sie ist ei­ne Frau, die al­les, was sie be­sitzt, selbst er­ar­bei­tet hat. Auch als al­lein­er­zie­hen­de Mut­ter kämpft sie sich gut durch. Wor­in liegt für Sie der Reiz ei­ner Te­le­no­ve­la?

Es ist ei­ne ganz neue Er­fah­rung für mich und bie­tet fast ein Jahr lang ein ge­si­cher­tes Ein­kom­men – das ist toll! Bei wem ist Ih­re Toch­ter, wenn Sie gera­de dre­hen?

Lui­sa (10) lebt im Mo­ment beim Pa­pa. Lei­der se­hen wir uns nur am Wo­che­n­en­de. Wie ste­hen Sie die wei­te Dis­tanz zu ihr durch?

Es ist nicht leicht, denn wir bei­de wa­ren ei­gent­lich noch nie von­ein­an­der ge­trennt. Von März bis nach den Som­mer­fe­ri­en kommt sie zu mir nach Lü­ne­burg. Und da­nach dau­ert es ja nicht mehr lan­ge, bis ich zu­rück nach Ber­lin

kom­me. U. H.

Da­na Go­lom­bek „Das Ge­heim­nis mei­nes Glücks? Ge­trenn­te Woh­nun­gen!“

Sie sind die bei­den neu­en Ge­sich­ter in der Er­folgs­Te­le­no­ve­la: Patri­cia Schä­fer (l.) und Da­na Go­lom­bek. o Er­in­ne­rung: Mit Ex-Mann Tay­fun Ba­dem­soy (58) hat Patri­cia zwei ge­mein­sa­me Kin­der. Hier mit Toch­ter Ay­dan Lau­ra.

üDie 14. Staf­fel von „Ro­te Ro­sen“ist ab dem 12. April täg­lich um 14.10 Uhr in der ARD zu se­hen.

Chris­toph M. Ohrt (57) und Da­na Go­lom­bek sind seit fünf Jah­ren ein Paar.

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