Rat­ge­ber:

Mehr zum Le­ben: Vie­le Men­schen ha­ben An­spruch auf Zu­schüs­se – Sie auch?

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Hil­fe vom Staat – das steht Ih­nen zu

Der Staat un­ter­stützt Tau­sen­de Men­schen, die für Hartz IV zu viel ver­die­nen – aber den­noch zu we­nig Geld zum Le­ben ha­ben. Was wem zu­steht, er­fah­ren Sie hier.

Wohn­geld für Rent­ner

Die­se Leis­tung kann man bei der Wohn­geld­stel­le der Ge­mein­de-, Stadt- oder Kreis­ver­wal­tung be­an­tra­gen. Ob man sie be­kommt und in wel­cher Hö­he, ist ab­hän­gig von Haus­halts­grö­ße, Ein­kom­men, Mie­te und Wohn­ort. Für Ein­per­so­nen­haus­hal­te gibt es Höchst­be­trä­ge zwi­schen 312 und 522 Eu­ro mo­nat­lich.

Zu­schüs­se für Kran­ke

Im Al­ter oder bei Pfle­ge­be­dürf­tig­keit muss oft die Woh­nung um­ge­baut wer­den. Das be­zu­schusst die Pfle­ge­kas­se mit bis zu 4000 Eu­ro je Maß­nah­me. In der Re­gel muss man zehn Pro­zent der Kos­ten selbst tra­gen. Vor­aus­set­zung ist ein Pfle­ge­grad. Au­ßer­dem kön­nen sich Be­trof­fe­ne vom Arzt Hilfs­mit­tel ver­ord­nen las­sen, et­wa Hal­te­grif­fe in der Du­sche. Auch die Kre­dit­an­stalt für Wie­der­auf­bau (KfW) spen­diert bis zu 6250 Eu­ro für al­ters­ge­rech­te Um­bau­ten – wenn man min­des­tens 2000 Eu­ro selbst fi­nan­ziert. Chro­nisch Kran­ke kön­nen oft bei der Zu­zah­lung von Me­di­ka­men­ten spa­ren: Wer min­des­tens ein­mal pro Quar­tal be­han­delt wird, Pfle­ge­grad 3 hat oder zu 60 Pro­zent schwer­be­hin­dert ist, zahlt ma­xi­mal ein Pro­zent des Brut­to­ein­kom­mens pro Jahr.

Zu­schlä­ge für Fa­mi­li­en

Wenn El­tern mit ih­rem Ein­kom­men zwar den ei­ge­nen Be­darf de­cken kön­nen, aber nicht den ih­rer Kin­der, ha­ben sie An­spruch auf Kin­der­zu­schlag. Ma­xi­mal gibt es mo­nat­lich 160 Eu­ro pro Kind – so­lan­ge es noch mit im Haus­halt lebt und bis es 25 Jah­re alt ist. Be­an­tragt wird der Zu­schlag bei der Fa­mi­li­en­kas­se der Agen­tur für Ar­beit.

Ob jun­ge Fa­mi­lie oder die Groß­el­tern: Hil­fe vom Staat er­hält, wer sie wirk­lich braucht.

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